arbeitskreis asyl

Tradition des Wegschauens


Am 09.05.2012 wurden im niedersächsischen Landtag während einer aktuellen Stunde erste Eindrücke und Meinungen zur Kosovoreise diskutiert. Es zeichnet sich die Verhärtung von zwei Fronten ab. Wobei eine Seite die Abschiebungen stoppen will, die andere weiter abschieben will.
Kosovo im April 2012

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initiativen:

Delegationsreise des Niedersächsischen Landtagsausschusses offenbart: "Dem Abschiebeirrsinn in den Kosovo muß ein Ende gesetzt werden!"

Die Delegationsreise des Niedersächsischen Landtagsausschusses offenbart deutlicher denn je eine erbärmliche Perspektiven für abgeschobene Minderheiten!" Berichte von Pro Asyl, den GRÜNEN und der LINKEN sprechen einhellig von Perspektivlosigkeit, Verelendung und Gewalterfahrung. Pia Zimmermann, (Die LINKE, Nds. LT): "Das Land Niedersachsen muß den abgeschobenen Roma eine Rückkehrperspektive eröffnen."

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initiativen:

Veranstaltung mit AktivistInnen der tunesischen Revolution // Göttingen // 09.05.12

Wir haben vier AktivistInnen der tunesischen Kämpfe eingeladen um uns über den Stand und die Perspektive der Kämpfe in Tunesien zu berichten und um gem“Making a revolution, defending a revolution“ Veranstaltung mit AktivistInnen der tunesischen Revolution einsam mit ihnen zu diskutieren, wie wir im „Norden“ gemeinsam mit den Menschen im „Süden“ den globalen Kampf um Befreiung führen können.

Pressestimmen

Pressestimmen zur Kampagne Bleiberecht für Roma

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initiativen:

Abschiebeschutz fur Fam. Saciri!

Frau Saciri (geb. 1963) hat am Mo., den 13.02.2012 beim Gang zur Ausländerbehörde nicht wie erhofft eine Duldung bekommen, sondern Sachbearbeiter Monk gab ihr eine Grenzübertrittsbescheinigung mit der Aufforderung, Deutschland bis zum 22.02.2012 zusammen mit ihren drei Kindern (15, 16 und 18) zu verlassen. Frau Saciri ist seit 1999 verwitwet und wäre im Kosovo mit ihren Kindern auf sich alleine gestellt. Ihre gesamte Verwandtschaft lebt in Göttingen und Umgebung. Ursprünglich stammt die Familie aus Kosovo-Polje, ca. 8 km von Pristina entfernt. Ihre ehemaligen Häuser sind dort allerdings restlos zerstört.

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initiativen:

buchvorstellung und diskussion: "abrisse" (innen- und außenansichten einsperrender institutionen), donnerstag 23.Februar, 20.oo uhr, buchladen rote straße


das projekt baul_cken präsentiert: abrisse

Ausgehend von einer gesamtgesellschaftlichen Utopie, in der die Institution Knast keinen Platz hat, bezieht das projekt baul_cken kritisch Position zum Thema Gefängnis. Berücksichtigt werden dabei die unterschiedlichen Sichtweisen von Gefangenen, Aktivist_innen aus verschiedenen Ländern und Antwält_innen,  die über eine isolierte Betrachtung der Institution Gefängnis hinaus weisen. Die Vielfalt der behandelten Themen reicht von Arbeit im Knast über „Resozialisierung“ und Sicherheitsverwahrung bis hin zur Situation weiblicher Gefangener.

Bleiberecht für Roma - na klar!

In den kommenden Monaten wird das Deutsch-Kosovarische Rückübernahmeabkommen auslaufen. Dadurch sind über 10.000 grö0tenteils Roma von der Abschiebung in den Kosovo bedroht. Allein in Göttingen betrifft dies über 400 Personen, oft Familien mit Kindern, die schon sehr lange in Deutschland leben. Ein aktueller Reisebericht vom Roma-Center verdeutlicht sehr anschaulich, was das für die Betroffenen bedeutet. Familie Saciri mit ihren 3 Kindern, die seit 1993 in Göttingen lebten, sind die ersten, die in dieser Abschiebewelle durch die Politik Schünemanns in die Illegalität gezwungen wurden. Organisiert Abschiebeschutz für Roma!
Das 'Göttinger Bündnis Bleiberecht für Roma' organisierte für den 23., 24. und 25.03, dem 13. Jahrestag der NATO-Bombardierung Ex-Jugolawiens, Aktionstage für das Bleiberecht für Roma.

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initiativen:

themen & kampagnen:

!Achtung - Sammelabschiebung in den Kosovo - Dienstag, 13.03.2012!

Möglicherweise könnten mehrere Familien aus Niedersachsen und Göttingen betroffen sein.

keine abschiebung - lager - knäste

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initiativen:

Flüchtlingsrat kritisiert „Rechtsbeugung“ des Landkreises Göttingen

Göttingen (GT 10.01.2012).
Die Rechtsauffassung des Göttinger Landkreises sei offensichtlich rechtswidrig“ „schikanös“ und „zu skandalisieren“: Der Flüchtlingsrat Niedersachsen kritisiert massiv die Praxis der Krankenbehandlung von Asylbewerbern.
Der Niedersächsische Flüchtlingsrat legte am Dienstag beim Landkreis Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Sozialdezernenten Franz Wucherpfennig und eine Sachbearbeiterin ein. Zugleich kündigte Kai Weber, Geschäftsführer des Flüchtlingsrates, „eine Beschwerde bei der zuständigen Fachaufsicht im niedersächsischen Innenministerium“ an.

initiativen:

themen & kampagnen:

Recht zu bleiben, Recht zu gehen: Soziale Kämpfe in Westafrika - Rundreise mit drei malischen AktivistInnen von Afrique-Europe-Interact | Do, 17.11. 2011

Mit Rokia Diarra Karambé (Föderation der Vereine der MigrantInnen aus Mali – FAM/Fédération des Associations de Migrants de Mali), Alassane Dicko (Assoziation der Abgeschobenen Malis – AME/Association Malienne Expulsés) und Hamada Dicko (Verein zur Verteidigung der malischen MigrantInnen – ADEM/L’Association pour la Défense des Emigrés Maliens)

Ort:Gemeindesaal der Reformierten Gemeinde Göttingen (Untere Karspüle 11) | Beginn 20.30 Uhr

Antirassistischer Soli-Flohmarkt am Sonntag den 9. Oktober ab 11 Uhr mit anschließendem Matinee Konzert im Juzi

themen & kampagnen:

ABTIRA HEISST KUCHENESSEN!

Antirassistischer Soli-Flohmarkt mit anschließendem Matinee Konzert im Juzi am Sonntag den 9. Oktober ab 11 Uhr vor / im und ums Juzi (Bürgerstr. 41)

Demonstration für Gazale am 07.09.2011 in Hildesheim

Gazale Salame gehört zu uns!
Aufruf zur Demonstration am Mittwoch den 07.09.2011.
Treffpunkt: 17.00 Uhr am Angoulemeplatz in Hildesheim

Seit 26 Jahren lebt Ahmet Siala mit seinen beiden Töchtern Amina (14) und Nura (12) im Landkreis Hildesheim. Seine Frau Gazale wurde am 10.Februar 2005 nach 7-jährigem Aufenthalt in Deutschland mit ihrer einjährigen Tochter Schams abgeschoben, obwohl auch sie als kleines Kind nach Deutschland geflohen ist und in der Türkei niemanden kannte.

Viele Verfahren und Prozesse wurden in der Zwischenzeit geführt, die bis heute keine Lösung gebracht haben. Nach einem jahrelangen, bis heute nicht abgeschlossenen Rechtsstreit fordern wir die Behörden auf, endlich eine humanitäre Lösung für die Familie umzusetzen.

LibaSoli:

Das Recht glücklich zu sein - Der Kampf der zapatistischen Frauen in Chiapas/Mexiko


Das Recht glücklich zu sein
Der Kampf der zapatistischen Frauen in Chiapas/Mexiko
Film (von Zwischenzeit e.V.) und Diskussionsveranstaltung


Im Dezember 2007 luden die zapatistischen Frauen zu einem Internationalen Treffen in ihr selbstverwaltetes Aufstandsgebiet in Chiapas/Mexiko ein. 5000 Menschen aus 30 Ländern nahmen am „Ersten Treffen der zapatistischen Frauen mit den Frauen der Welt“ teil. Der Film dokumentiert die Geschichte und den Kampf der indigenen Frauen um Partizipation, Anerkennung und Würde.
Im Anschluss an den Film gibt es die Möglichkeit, mit einer Teilnehmerin des Treffens zu diskutieren.
Am 17.8. um 20.00 Uhr im Juzi, Bürgerstraße 41, Göttingen

IM SCHATTEN DES TODES - Hintergründe zu Drogenkrieg , Militarisierung und Repression sozialer Proteste in Mexiko

Seit Präsident Felipe Calderón im Jahr 2006 den Drogenkartellen den „Krieg“ erklärte, begann eine großangelegte militärische Kampagne. Doch statt Sicherheit und Stabilität hat diese Initiative eine nicht endenwollende Welle der Gewalt ausgelöst. Die Rede ist von mindestens vierzigtausend Morden an MigrantInnen, Jugendlichen und Frauen seit Dezember 2006, die nach offiziellen Aussagen eine Folge von blutigen, unkontrollierten Bandenkriegen sind.
ABER: Ist es wirklich so?...
Veranstaltung mit Daniel Tapia
am 18.7. 2011 um 20.00 Uhr im T-Keller
mit Kurzfilm „Mexiko im Würgegriff der Drogenmafia“

Aktionstag "Solidarität mit den Revoltierenden in Nordafrika"

FR, 17.06. | ab 14.00 |Gänseliesel


„Solidarität mit den Revoltierenden in Nordafrika – Bewegungsfreiheit statt Militarisierung des EU-Grenzregimes“


Aktionstag mit Musik, Filmen, Infos, Redebeiträgen und einer Ausstellung.
Am Vorabend, DO, 16.06. | 20:45 | Buchladen Rote Strasse | Infoveranstaltung

Die Massenaufstände Anfang diesen Jahres stürzten die Diktatoren in Tunesien und Ägypten. Sie sind jedoch keine Einzelfälle geblieben, sondern breiteten sich wie ein Flächenbrand gegen die herrschenden Regime im Maghreb, im Nahen Osten und in den Golfstaaten aus. Um ihre Macht mit allen Mitteln zu sichern, kennen die Herrschenden in Syrien, in Bahrain, im Jemen oder im Iran nur eine Antwort – sie versuchen diese Aufstände mit aller Härte und mit militärischen Mitteln blutig niederzuschlagen.

Um unsere internationale Solidarität mit den Aufständischen in Nordafrika und dem Nahen Osten zu zeigen und gegen die Interessen des internationale Kapitals in der Region zu protestieren, rufen wir Euch dazu auf am Freitag an dem Solidaritäts-Aktionstag zu beteiligen.

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