arbeitskreis asyl

Lesung „Deutschland Schwarz Weiß“ mit Noah Sow | Montag, 13.06 | Kino Lumiere | 20.oo Uhr

Rassismus in Deutschland? Ja, aber ist das nicht doch nur ein Randphänomen? Wir gehören natürlich zu den „Guten“ – wir wissen genau, was Rassismus ist und wie er sich zeigt. Und wir sind selbstverständlich dagegen immun. Oder etwa nicht? Die Autorin und Musikerin Noah Sow räumt mit solchen bequemen Vorstellungen grundlegend auf: In deutlicher Sprache und mit tiefgründigem Humor entlarvt sie den ganz gewöhnlichen, alltäglichen Rassismus, der oft als solcher gar nicht erkannt wird. Dieses Buch soll aufklären, eingefahrene Denkmuster aufbrechen und ein waches Bewusstsein dafür wecken, wie sehr Rassismus ein Teil der Lebenswelt aller Menschen in Deutschland ist. Und es liefert Anregungen und Anstöße für ein wirklich rassismusfreies Miteinander.

Noah Sow, in Bayern geboren und aufgewachsen, arbeitet seit ihrem achtzehnten Lebensjahr fürs Radio. Sie lebt seit 1998 in Hamburg und ist Musikerin, Sprecherin, Hörspielautorin und Produzentin. Jungen Erwachsenen ist sie bekannt durch langjährige Personality-Sendungen bei WDR Einslive, HR3, Radio Fritz und YOUFM sowie durch zahlreiche Aktivitäten im TV.

Mehr zum Buch: deutschlandschwarzweiss.de

Wann? Montag, 13. Juni 2011 | 20.oo Uhr
Wo? Kino Lumière, Geismar Landstr. 19, Göttingen

Mehr Infos auf der Seite der antirassistischen Veranstaltungsreihe migrationbeats (von Mai bis Oktober 2011 in Göttingen)

Freiheit statt Frontex – Bericht von einer Recherche- und Kontaktreise nach Tunesien | Theaterkeller | 19.3o Uhr

Im Mai 2011 machten sich Aktivist_innen der drei Netzwerke »Welcome to Europe«, »Afrique-Europe-Interact« und »kritische Migrations- und Grenzregimeforschung« auf den Weg nach Tunesien, um vor Ort die Möglichkeiten transnationaler Solidarität und
Zusammenarbeitauszuloten.

Bernd Kasparek (kritnet) war mit der Reisegruppe im Mai in Tunesien, besuchte Flüchtlingslager und traf sich mit tunesischen Aktivist_innen.

Wann? Donnerstag, 09. Juni 2011 | 19.30 Uhr
Wo? Theaterkeller, Geismar Landstr. 19, Göttingen

Mehr Infos auf der Seite der antirassistischen Veranstaltungsreihe migrationbeats (von Mai bis Oktober 2011 in Göttingen)

Veranstaltung: Europäische Grenzschutzagentur FRONTEX | Do, 26.5.,19h30 JuzI Gö

Die EU-Regierungen haben die nordafrikanischen Machthaber hofiert und gestützt - dem libyschen Diktator, dem marokkanischen Machthaber und auch dem gestürzten tunesischen Regime wurden Millionen gezahlt und Überwachungstechnik geliefert. Die Despoten wurden umso wichtigere "Partner", je effektiver sie als Wachhunde für ein vorverlagertes EU-Grenzregime fungierten.

Diskussionsveranstaltung mit Hagen Kopp von kein mensch ist illegal aus Hanau

Wann? Donnerstag, 26. Mai 2011 | 19.30 Uhr
Wo? JuzI, Bürgerstraße 41, Göttingen

migration beats - Eine antirassistische Veranstaltungsreihe von Mai bis Oktober 2011 in Göttingen

In Göttingen haben antirassistische, kommunistische und linke Gruppen sowie Einzelpersonen unter dem Titel migration beats eine antirassistische Veranstaltungsreihe organisiert, Sie findet von Mai bis Oktober 2011 statt.

In der Veranstaltungsreihe soll es darum gehen, Zusammenhänge zu beleuchten: Zwischen Unterdrückung und Ölpreis; Armut und Wohlstand; dem günstigen Fisch im Supermarkt und der Piraterie vor der somalischen Küste. Zwischen Ausgrenzung und Arbeitsmarkt; Integrationsmaßnahmen und Verwertbarkeit; Rassismus und den gesellschaftlichen Verhältnissen, in denen er entsteht. Zwischen dem Kampf um ein besseres Leben und der Repression.

Das Programm umfasst Vorträge, Filme und Theaterstücke zu den Aspekten von Rassismus, Ausgrenzung, Migration und Widerstand. Es soll beleuchtet werden, wo, wie und warum Menschengruppen diskriminiert werden - aber auch wie sich Menschen gegen die Unterdrückung wehren. Es geht um die Ursachen von Migrationsbewegungen, ebenso wie um die Funktion und Praxis von Ausgrenzung, "Integration" und Rassismus in kapitalistischen Gesellschaften.

Veranstaltung: Die Revolten in Nordafrika und der europäische Krieg gegen Flüchtlinge | Mittwoch, 30. März 2011 | 20:30 Uhr | Theaterkeller

Vortrag und Diskussion mit Harald Glöde von borderline-europe - Menschenrechte ohne Grenzen e.V.

Die Veranstaltung soll die dramatische Situation von Migrant_innen in Nordafrika, die Ignoranz und den Kampf des Westens gegenüber den Flüchtlingen und den Widerstand gegen diese menschenverachtende Politik beleuchten.

themen & kampagnen:

Dienstag, 22.3. | Kundgebung: Asylbewerberleistungsgesetz abschaffen! | 16 Uhr Kornmarkt, Göttingen

Die Kundgebung ist Teil eines dezentralen, bundesweiten Aktionstages gegen das Asylbewerberleistungsgesetz, "Residenzpflicht", Lagerisolation und rassistische Sondergesetzgebung.

themen & kampagnen:

nolager:

Pressemitteilung 06.12.2010 // Kundgebung gegen die rassistische Abschiebepraxis der BRD

Am 6. Dezember fand in Göttingen eine Kundgebung von etwa 150 Personen statt. Anlass bildeten die für den 7.12. und den 9.12. geplanten Massenabschiebungen in das Kosovo bzw. nach Serbien. Für den Flug am 7.12. war ursprünglich auch eine Familie aus Göttingen vorgesehen. Diese Abschiebung konnte zumindest vorerst abgewendet werden, da ein Asylantrag gestellt wurde.

stop deportation:

bleiberecht!:

nolager:

Aktuelle Telefonnummer des Göttinger Arbeitskreis Asyl

Das Büro des Arbeitskreises ist seit 2.11.2010 unter der Telefonnummer 0551/28879335 zu erreichen. Unter Umständen gelingt es noch, die ursprüngliche Telefonnummer zu portieren. Somit ist die 0551/28879335 vorerst nur als vorübergehende Rufnummer zu verstehen und sollte noch nicht als neue Telefonnummer gestreut werden...

Sollte diese Nummer allerdings doch Bestand haben, wird das zeitnah bekannt gemacht werden - auch an dieser Stelle.

UPDATE: Seit 19.11.2010 ist nun auch wieder die ursprüngliche Telefonnummer 0551/58894 geschaltet.

Auf jeden Fall aktuell sind die Kontaktdaten im Internet unter http://papiere-fuer-alle.org/initiativen

initiativen:

Pressekonferenz des Flüchtlingsrates & des AK Asyl: Alle schauen nach Frankreich, währenddessen werden vor den deutschen Haustüren Roma abgeschoben.

Junge Roma im Wanderkirchenasyl wieder in Göttinger Kirche

Europaweit hat es Empörung über die Zerstörung von Roma-Siedlungen in Frankreich und die darauf erfolgte Abschiebung der Menschen nach Bulgarien und Rumänien gegeben. Auch in Deutschland wird mit Kritik an der französischen Politik nicht gespart. So kritisierte der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning (FDP), die Hetze gegen Roma und deren Abschiebungen aus Frankreich. Die geplanten Abschiebungen von insgesamt 10.000 Roma aus der Bundesrepublik in den Kosovo erwähnt Herr Löning mit keinem Wort. Dabei gibt es seit Monaten immer wieder Kritik an den Abschiebungen in die Republik Kosovo. Amnesty International, Unicef, Pro Asyl, der Menschenrechtskommissar des Europarates und viele Initiativen fordern einen sofortigen Abschiebestopp, da Minderheiten im Kosovo keine Existenzmöglichkeiten haben, sondern in Verfolgung und Armut leben müssen. Neben der Kritik wehren sich die Betroffenen gegen die Abschiebungen. Seit 3 Monaten kämpfen 2 junge Roma in einem Wanderkirchenasyl für ihr Bleiberecht in Deutschland. Seit kurzem gewährt ihnen wieder eine Göttinger Kirche Asyl, die Evangelisch-Reformierte Gemeinde.

stop deportation:

themen & kampagnen:

Spendenaufruf: Antirassistische Arbeit kostet Geld!

Antirassistische Arbeit und juristische Unterstützung kosten Geld. Ein Spendenaufruf...

initiativen:

stop deportation:

themen & kampagnen:

bleiberecht!:

Freitag, 17.9.2010 | Mobilisierungsveranstaltung zur Büren-Demo | 20 Uhr Cafe Kabale, Göttingen

Mobilisierungsveranstaltung zur bundesweiten Demonstration gegen den Abschiebeknast Büren.

Zu Gast ein Referent des Vereins Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren e.V.

Wann? Freitag, 17. September 2010, 20 Uhr
Wo? Im Café Kabale, Geismar Landstr. 19, Göttingen.

nolager:

Pressemitteilung 30.08.2010 // Kundgebung gegen Abschiebung und Abschiebehaft

Anlässlich des bundesweiten Aktionstages gegen Abschiebung und Abschiebehaft versammelten sich am heutigen Montag 50 Personen in der Göttinger Innenstadt. Ein Redebeitrag thematisierte die aktuelle Situation in Göttingen, in einem weiteren wurde auf die für den 25.09.2010 geplante bundesweite Demonstration in Büren hingewiesen.

initiativen:

Mo, 30.8.,16 Uhr | Kundgebung anlässlich des bundesweiten Aktionstages gegen Abschiebungen & Abschiebehaft | Kornmarkt, Göttingen

Die Abschiebemaschinerie in Niedersachsen dreht sich weiter. Trotz der verhinderten Massenabschiebung vom 22. Juni diesen Jahres sind das Innenministerium in Hannover und die Ausländerbehörde in Göttingen immer noch dabei, Abschiebungen zu planen und durchzuführen. Setzen wir am bundesweiten Aktionstag gegen Abschiebung und Abschiebehaft, am Montag, den 30. August, der menschenverachtenden Asylpolitik und Alltagspraxis all unsere Kraft und Solidarität entgegen. Von 16 bis 17 Uhr wird es einen Infostand sowie eine Kundgebung auf dem Kornmarkt (Gänseliesel) geben.

nolager:

Pressemitteilung 31.07.2010 // 120 Menschen demonstrieren gegen Abschiebungen & rassistische Sondergesetze

Am 31. Juli 2010 fanden sich etwa 120 Menschen in der Göttinger Innenstadt zu einer Demonstration zusammen, um gegen Abschiebungen und rassistische Sondergesetze zu protestieren. Die während der Demonstration gehaltenen Redebeiträge thematisierten die Suizide von Abschiebehäftlingen, die Situation von Menschen in Abschiebehaft und die rassistischen Zuschreibungen im deutschen Integrationsmodell, die zwischen "gutem Ausländer" und "bösem Ausländer" differenzieren. Zudem wurde ein Interview mit den seit dem 22. Juni im Kirchenasyl befindlichen Menschen verlesen. Die Demonstration forderte lautstark einen sofortigen Abschiebestopp und die Abschaffung der rassistischen Sondergesetze.

initiativen:

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Pressemitteilung 05.07.2010 // Abschiebeflug am 22.6. fand statt

Mindestens 21 Personen aus Deutschland wurden zusammen mit zahlreichen anderen Menschen aus Skandinavien und Österreich am 22.6. diesen Jahres mit einer Maschine der Air Berlin in das Kosovo abgeschoben. Über den besagten Abschiebeflug, der aus Skandinavien kommend in Düsseldorf und später in Wien zwischenlandete, existiert ein persönlicher Erlebnisbericht einer Aktivistin aus Berlin, die sich zusammen mit einem Filmteam in Pristina aufhielt und dort die Ankunft beobachtete. Laut diesem Bericht befand sich auch eine Gruppe geistig behinderter Menschen aus Schweden unter den Abgeschobenen. Die aus der Bundesrepublik abgeschobenen Menschen kamen zum großen Teil aus Nordrhein-Westfalen. Nach den Plänen der deutschen Behörden hätten mit ihnen noch etwa 170 weitere Menschen an diesem Tag zwangsweise außer Landes befördert werden sollen, darunter auch 22 Personen aus Göttingen.

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