residenzpflicht abschaffen!

Demo: Wohnungen für Flüchtlinge - Schließung der Gemeinschaftsunterkunft Meinersen | Samstag, 3. Juli 2010, 12 Uhr | Gifhorn

Flüchtlinge aus dem Landkreis Gifhorn (Niedersachsen), die dort in dem Ort Meinersen in einer Gemeinschaftsunterkunft leben, rufen für Sonnabend, den 3. Juli, 12.00 Uhr zu einer Demonstration für eine menschenwürdige Unterbringung auf. "Wohnungen für Flüchtlinge - Schließung der Gemeinschaftsunterkunft Meinersen" lautet das Motto der Demo. Es geht allerdings noch um weit mehr: Die Flüchtlinge unterliegen Sondergesetzen, die ihnen das leben Tag für Tag schwer machen. Sie sind ohne finanzielle Mittel und in isolierten Unterkünften weitgehend von der Gesellschaft ausgeschlossen.

Weg mit den rassistischen Sondergesetzen! Bleiberecht für alle geduldeten Flüchtlinge!

Fahrtmöglichkeit ab Göttingen: Metronom um 09:07 Uhr.

Pressemitteilung 01.03.2010 // Besetzungen von Parteibüros für einen sofortigen Stopp aller Abschiebungen & ein dauerhaftes Bleiberecht

Besetzungen von Parteibüros für einen sofortigen Stopp aller Abschiebungen in den Kosovo und für ein dauerhaftes Bleiberecht für alle

Am heutigen Montag, den 1. März 2010, wurden um 11 Uhr die Parteibüros der SPD und der Grünen in Göttingen besetzt. Die Besetzer_innen wollten durch ihre Aktion auf die drohenden Massenabschiebungen von Roma und Ashkali in das Kosovo aufmerksam machen. Über die Faxgeräte der Parteien wurde eine Pressemitteilung verschickt.


Pressekonferenz zu Abschiebungen von Roma | Freitag, 05.02.10, 11 Uhr | DGB-Veranstaltungsraum 5. OG, Weender Landstraße 6

Pressekonferenz | Freitag, 5. Februar 2010 | 11 Uhr

DGB-Veranstaltungsraum 5. OG
Weender Landstraße 6
37073 Göttingen

Vertreter/innen des Ak Asyl Göttingen e.V., Projekt Roma Center e.V., Bündnis gegen Abschiebung und Rassismus, Niedersächsischen Flüchtlingsrats e.V. und Pastor Lahmann, Migrationsbeauftragter der Ev. Luth. Landeskirche berichten über die aktuelle Situation von Roma in Göttingen und Niedersachsen, ihre schlechten Überlebensmöglichkeiten und die Verfolgung im Kosovo. Von Abschiebung Betroffene berichten über ihre Situation.

Bielefeld, 10.12.: Demonstration für Bewegungsfreiheit | Donnerstag, 10.12., 16h ab Hauptbahnhof


Demonstration für Bewegungsfreiheit! Am Donnerstag, 10. Dezember 2009, um 16h ab Hauptbahnhof/Bielefeld
Für ein Recht auf Bewegungsfreiheit für alle!

Der 10. Dezember wird weltweit als "Tag der Menschenrechte" begangen. Das wollen wir zum Anlass nehmen, um an die menschenverachtende und rassistische Migrationspolitik Deutschlands zu erinnern und um auf die verheerende Situation tausender Menschen, die dieser Politik ausgesetzt sind, aufmerksam zu machen!

Freedom of Movement!
Recht auf Bewegungsfreiheit!

2.10.08 // Heraus auf die Straße - Flüchtlinge für die eigenen Rechte!

Am 02. Oktober 2008 gehen wir, Flüchtlinge aus Thüringen und anderen Bundesländern, für unsere Rechte auf die Straße.
Treffpunkt: Goetheplatz, Weimar 14:00

Aufbauend auf der nun 10-jährigen Existenz unserer Organisation „die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen“ werden wir den Kampf für ein besseres Leben und gegen Abschiebung, Rassismus, Isolation und menschenunwürdige Behandlung energisch fortführen. >>>

Neu erschienen! Broschüre zum Kampf gegen die Residenzpflicht!

Mit der Broschüre "No Residenzpflicht in Germany or anywhere" gibt der Förderverein The Voice e. V. einen Einblick in den Kampf gegen die Residenzpflicht. Die Broschüre dokumentiert Texte, Reden, Aufrufe und Interviews, die aus der Kampagne gegen die Residenzpflicht heraus entstanden sind. Die Broschüre enthält Prozessbeobachtungen zu Verfahren, in denen es um Verletzungen der Residenzpflicht ging, sowie Selbstzeugnisse von Betroffenen.
Die 40-seitige Broschüre ist zu beziehen bei:
Förderverein The Voice e.V.
Geismar Landstr. 19
37083 Göttingen
e-mail: THE_VOICE_goettingen[at]gmx.de

16.1.07// Freispruch für Cornelius Yufanyi !

Gestern, am 16.Januar 2007 fand vor dem Amtsgericht Göttingen der Prozess gegen Cornelius Yufanyi wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte statt. Nach eineinhalbstündiger Verhandlung wurde Cornelius freigesprochen. Er bereitet eine Anzeige wegen Körperverletzung im Amt gegen die beteiligten Beamten vor. Etwa 60 Unterstützer_innen verfolgten den Prozess – eine „unangemeldete Versammlung“ vor dem Amtsgericht blieb diesmal von der Polizei unbehelligt.

Prozess gegen Cornelius Yufanyi

Aufgrund eines willkürlichen Polizeieinsatzes gegen ProzessbesucherInnen im Amtsgericht Göttingen am 16. Mai 2006 wurde Cornelius Yufanyi festgenommen und er muss nun wegen „versuchter Körperverletzung“ vor Gericht.

Dienstag, 16.1.2007 :: 13.50 Uhr :: Amtsgericht Göttingen

Kommt zahlreich zur Unterstützung von Cornelius!
Was war damals passiert? >>>

Was bedeutet Residenzpflicht?

Der Einkauf im nächstgelegenen Supermarkt, ein Besuch bei Verwandten, ein Ausflug mit dem "Schönen Wochenendticket" der Bundesbahn oder ein Fußballspiel auf dem Platz der gegenüberliegenden Straßenseite alltägliche Tätigkeiten können für Flüchtlinge zum Verhängnis werden. Von Anke Schwarzer

Nov. 05 // Video und Bericht von der Demo in Göttingen

Rund 150 Menschen demonstrierten am Sa, den 12. November '05 in Göttingen gegen die Residenzpflicht und die drohende Inhaftierung von Cornelius Yufanyi, Aktivist der Flüchtlingsorganisation "The Voice Refugee Forum". Seinen Redebeitrag begann Cornelius so: "Ich habe einen Haftbefehl, die Polizei sieht mich aber sie macht nichts. Ist das nicht wunderbar?"

(Eng/Deutsch) Demonstration for the rights to freedom of movement! Saturday, 12.11.2005, 12.00 Uhr, Gänseliesel in GÖTTINGEN

(Eng/Deutsch) Demonstration for the rights to freedom of movement! Saturday, 12.11.2005, 12.00 Uhr, Gänseliesel in GÖTTINGEN

Cornelius Yufanyi, a refugee from Cameroon and member of the human rights organisation The Voice Refugee Forum is threatened with imprisonment for having violated the travel restriction regulation imposed on asylum seekers in Germany - this threat is becoming reality 5 ½ years after his participation in the refugee congress in Jena, eastern Germany, which is when proceedings were first initiated against him. By now, Cornelius has a young daughter, who is a German citizen. He has almost completed his degree in forestry. He is still politically active and continues to fight against the racist refugee politics prevailing in Germany.

DE / EN / 26.10.05 // Pressemitteilung - Haftbefehl und Gefängnis für Cornelius Yufanyi

Bereits drei Mal sollte Cornelius Yufanyi sich vor Gericht verantworten, seit er wegen Verstoß gegen die Residenzpflicht im Jahre 2000 auf der Anklagebank sitzt. Die Angebote des Gerichts zur Einstellung des Verfahrens wegen geringer Schuld wurden von Yufanyi abgelehnt. Yufanyi soll nun eine Geldstrafe von 15 Tagessätzen a 10 Euro bezahlen. „Ich werde für mein Recht auf Bewegungsfreiheit nicht bezahlen und bin bereit dafür auch ins Gefängnis zu gehen“, sagt Cornelius Yufanyi, der weiterhin für einen Freispruch sowie die Abschaffung der menschenrechtswidrigen und diskriminierenden "Residenzpflicht für Asylsuchende" kämpft.

3. Prozesstermin und Urteil im Residenzpflichtsprozess am 4.9.03

Am Donnerstag den 4.9.03 fand in Worbis der dritte Prozesstermin gegen Cornelius Yufanyi wegen Verletzung der Residenzpflicht statt. Die Residenzpflicht bestimmt, daß Flüchtlinge nicht ohne Genehmigung den ihnen behördlich zugewiesenen Landkreis verlassen dürfen. Eine Straftat, die Deutsche nicht begehen können, für Flüchtlinge jedoch eine massive Einschränkung ihrer Bewegungsfreiheit bedeutet. Cornelius Yufanyi hatte im Mai 2000 ohne Erlaubnis der Eichsfelder Ausländerbehörde einen von ihm organisierten Flüchtlingskongress in Jena besucht und weigerte sich seitdem, dafür 600 DM Strafe zu zahlen.

Bericht vom 1. Prozess gegen Cornelius 12.10.2000 >>> Einblicke in den verbeamteten Rassismus

Residenzpflicht-Prozess in Worbis: Einblicke in den verbeamteten Rassismus

Am Tag des Prozesses wegen Residenzpflichtverstoß gegen Cornelius Yufanyi berichten die Medien über einen drastischen Anstieg rechtsextremistischer Straftaten. Allein im August war die Zahl amtlich gezählter Angriffe Rechter fast doppelt so hoch wie im ersten Halbjahr 2000. Die Ursachen dafür seien unklar, so das Bundesinnenministerium. Um die Ursachen in Form rassistischer Flüchtlingspolitik ging es aber am 12. Oktober im Worbisser Prozess, auch wenn das außer dem angeklagten Flüchtling keiner der Prozessbeteiligten so direkt aussprach.

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