Veranstaltung: Europäische Grenzschutzagentur FRONTEX | Do, 26.5.,19h30 JuzI Gö

Die EU-Regierungen haben die nordafrikanischen Machthaber hofiert und gestützt - dem libyschen Diktator, dem marokkanischen Machthaber und auch dem gestürzten tunesischen Regime wurden Millionen gezahlt und Überwachungstechnik geliefert. Die Despoten wurden umso wichtigere "Partner", je effektiver sie als Wachhunde für ein vorverlagertes EU-Grenzregime fungierten. Tausendfacher Tod und Leid auf See, in den Wüsten und in den Internierungslagern sind die Folgen dieser Komplizenschaft. Die Revolutionen markieren jetzt das mögliche Scheitern dieser Ausgrenzung der EU im Mittelmeerraum. Angesichts der Migrationsbewegungen wird nun einmal mehr das Bedrohungsszenario der Überflutung bemüht, um die europäische Grenzschutzagentur Frontex in Stellung zu bringen. Sie ergänzt und erweitert die nationalen Kontrollsysteme, die seit Jahrzehnten auf Abschreckung und Kriminalisierung der Migrationsbewegungen zielen. Frontex soll nun auch verstärkt vor Nordafrika zum Einsatz gebracht werden. aus: Freiheit statt Frontex - Keine Demokratie ohne globale Bewegungsfreiheit siehe auch afrique-europe-interact.net.

Diskussionsveranstaltung mit Hagen Kopp von kein mensch ist illegal aus Hanau

Wann? Donnerstag, 26. Mai 2011 | 19.30 Uhr
Wo? JuzI, Bürgerstraße 41, Göttingen

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Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe migration beats, einer antirassistischen Veranstaltungsreihe von Mai bis Oktober 2011 in Göttingen

Mehr Infos auf der Seite http://migrationbeats.blogsport.eu.