Abschiebung eines schwer kranken Romamädchens

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An alle Mitstreiter in Sachen Menschlichkeit!

jeder im Land sollte erfahren, was durch Entscheidungen in Hannover jetzt in der Ferienzeit klammheimlich im Landkreis Goslar passiert.

Das schwer herzkranke 8jährige Romamädchen Anita Memisevic aus Clausthal – Zellerfeld und ihre Familie haben noch bis zum 31.7.2013 Zeit freiwillig auszureisen. Danach droht ihnen die Abschiebung. Wie unter Innenminister Uwe Schünemann hat auch die neue SPDgeführte Härtefallkommisssion es abgelehnt, den Fall zur Beratung anzunehmen. Vom Pradigmenwechsel durch den neuen Innenminsiter keine Spur.

Im Moment liegt die Mutter von Anita mit Nervenzusammenbruch in der Psychiatrie. Es entsteht der Eindruck, dass mit der Erteilung der Reisefähigkeit für die kranke Anita Politiker und Verwaltungen erleichtert sind, dass endlich nach über einem Jahr das politisch gewünschte Vorhaben umgesetzt werden kann. Sie haben lange gesucht bis sie in dem Direktor des pädiatrischen Herzzentrums in Göttingen einen Arzt gefunden haben, der die Verantwortung für diese politische Entscheidung übernimmt.

 

Wir fragen: Was zählt das Leben eines Kindes in der Politik? Wollen wir, dass die Behandlung und Begleitung eines Patienten durch Ärzte zur Nebensache werden, weil es politisch so gefordert wird?

 

Wir teilen und unterstützen die Meinung von Dr. Till Liebau, der in seinem Brief an den Minsterpräsidenten Stephan Weil, den Innenminister Boris Pistorius, Petra Tiemann und Landesbischof Ralf Meister sich dafür einsetzt, dass Ärzte das oft leidvolle Leben von Patienten erleichtern und nicht wie im Fall Anita Memisevic durch Billigung einer Anschiebung es noch erschweren.

Die kranke Anita darf nicht abgeschoben werden! Denn sie wird als Romakind in der Umgebung von Elend, Müll und Dreck leben müssen. Wir tragen hier gemeinsam Verantwortung für das Leben des Kindes.

 

Wir sind ratlos wie die Abschiebung noch zu verhindern sei. Es ist Ferienzeit. Die Zeit drängt. Vielleicht helfen Protestschreiben an das Innenministerium  (pressestelle@mi.niedersachsen.de) oder an Landrat Thomas Brych (thomas.brych@landkreis-goslar.de). Aber vor allem denkt bei der Bundestagswahl daran, wem Ihr Eure Stimme gebt! Parteien, die Kinder, kranke und alte Menschen abschieben lassen, sind nicht wählbar!

Herzliche Grüße vom Vorstand Verein “Leben in der Fremde” Goslar e.V.

Susanne Ohse und Uta Liebau

 

———————————————————————————–
www.alle-bleiben.info
admin@alle-bleiben.info
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Zuwendungen können auf das folgende Konto überwiesen werden:
Roma Center
Sparkasse Göttingen
K-Nr. 170 399
BLZ 260 500 01

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An alle Mitstreiter in Sachen Menschlichkeit!

jeder im Land sollte erfahren, was durch Entscheidungen in Hannover jetzt in der Ferienzeit klammheimlich im Landkreis Goslar passiert.

Das schwer herzkranke 8jährige Romamädchen Anita Memisevic aus Clausthal – Zellerfeld und ihre Familie haben noch bis zum 31.7.2013 Zeit freiwillig auszureisen. Danach droht ihnen die Abschiebung. Wie unter Innenminister Uwe Schünemann hat auch die neue SPDgeführte Härtefallkommisssion es abgelehnt, den Fall zur Beratung anzunehmen. Vom Pradigmenwechsel durch den neuen Innenminsiter keine Spur.

Im Moment liegt die Mutter von Anita mit Nervenzusammenbruch in der Psychiatrie. Es entsteht der Eindruck, dass mit der Erteilung der Reisefähigkeit für die kranke Anita Politiker und Verwaltungen erleichtert sind, dass endlich nach über einem Jahr das politisch gewünschte Vorhaben umgesetzt werden kann. Sie haben lange gesucht bis sie in dem Direktor des pädiatrischen Herzzentrums in Göttingen einen Arzt gefunden haben, der die Verantwortung für diese politische Entscheidung übernimmt.

 

Wir fragen: Was zählt das Leben eines Kindes in der Politik? Wollen wir, dass die Behandlung und Begleitung eines Patienten durch Ärzte zur Nebensache werden, weil es politisch so gefordert wird?

 

Wir teilen und unterstützen die Meinung von Dr. Till Liebau, der in seinem Brief an den Minsterpräsidenten Stephan Weil, den Innenminister Boris Pistorius, Petra Tiemann und Landesbischof Ralf Meister sich dafür einsetzt, dass Ärzte das oft leidvolle Leben von Patienten erleichtern und nicht wie im Fall Anita Memisevic durch Billigung einer Anschiebung es noch erschweren.

Die kranke Anita darf nicht abgeschoben werden! Denn sie wird als Romakind in der Umgebung von Elend, Müll und Dreck leben müssen. Wir tragen hier gemeinsam Verantwortung für das Leben des Kindes.

 

Wir sind ratlos wie die Abschiebung noch zu verhindern sei. Es ist Ferienzeit. Die Zeit drängt. Vielleicht helfen Protestschreiben an das Innenministerium  (pressestelle@mi.niedersachsen.de) oder an Landrat Thomas Brych (thomas.brych@landkreis-goslar.de). Aber vor allem denkt bei der Bundestagswahl daran, wem Ihr Eure Stimme gebt! Parteien, die Kinder, kranke und alte Menschen abschieben lassen, sind nicht wählbar!

Herzliche Grüße vom Vorstand Verein “Leben in der Fremde” Goslar e.V.

Susanne Ohse und Uta Liebau

 

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An alle Mitstreiter in Sachen Menschlichkeit!

jeder im Land sollte erfahren, was durch Entscheidungen in Hannover jetzt in der Ferienzeit klammheimlich im Landkreis Goslar passiert.

Das schwer herzkranke 8jährige Romamädchen Anita Memisevic aus Clausthal – Zellerfeld und ihre Familie haben noch bis zum 31.7.2013 Zeit freiwillig auszureisen. Danach droht ihnen die Abschiebung. Wie unter Innenminister Uwe Schünemann hat auch die neue SPDgeführte Härtefallkommisssion es abgelehnt, den Fall zur Beratung anzunehmen. Vom Pradigmenwechsel durch den neuen Innenminsiter keine Spur.

Im Moment liegt die Mutter von Anita mit Nervenzusammenbruch in der Psychiatrie. Es entsteht der Eindruck, dass mit der Erteilung der Reisefähigkeit für die kranke Anita Politiker und Verwaltungen erleichtert sind, dass endlich nach über einem Jahr das politisch gewünschte Vorhaben umgesetzt werden kann. Sie haben lange gesucht bis sie in dem Direktor des pädiatrischen Herzzentrums in Göttingen einen Arzt gefunden haben, der die Verantwortung für diese politische Entscheidung übernimmt.

 

Wir fragen: Was zählt das Leben eines Kindes in der Politik? Wollen wir, dass die Behandlung und Begleitung eines Patienten durch Ärzte zur Nebensache werden, weil es politisch so gefordert wird?

 

Wir teilen und unterstützen die Meinung von Dr. Till Liebau, der in seinem Brief an den Minsterpräsidenten Stephan Weil, den Innenminister Boris Pistorius, Petra Tiemann und Landesbischof Ralf Meister sich dafür einsetzt, dass Ärzte das oft leidvolle Leben von Patienten erleichtern und nicht wie im Fall Anita Memisevic durch Billigung einer Anschiebung es noch erschweren.

Die kranke Anita darf nicht abgeschoben werden! Denn sie wird als Romakind in der Umgebung von Elend, Müll und Dreck leben müssen. Wir tragen hier gemeinsam Verantwortung für das Leben des Kindes.

 

Wir sind ratlos wie die Abschiebung noch zu verhindern sei. Es ist Ferienzeit. Die Zeit drängt. Vielleicht helfen Protestschreiben an das Innenministerium  (pressestelle@mi.niedersachsen.de) oder an Landrat Thomas Brych (thomas.brych@landkreis-goslar.de). Aber vor allem denkt bei der Bundestagswahl daran, wem Ihr Eure Stimme gebt! Parteien, die Kinder, kranke und alte Menschen abschieben lassen, sind nicht wählbar!

Herzliche Grüße vom Vorstand Verein “Leben in der Fremde” Goslar e.V.

Susanne Ohse und Uta Liebau

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie bitten, sich über den Fall der kleinen Anita Memisevic
zu informieren und sich gegen ihre Abschiebung und die Abschiebung ihrer
Familie (Eltern, Großmutter und vier Schwestern) einzusetzen. Bitte
berichten Sie über den Fall oder wenden Sie sich mit Eingaben an die
betreffenden Stellen. Das Romakind ist schwer herzkrank und bei einer
voraussehbaren Mangelversorgung in Serbien besteht die Gefahr, dass das
Kind stirbt. Wir unterstützen die Forderung des Arztes Dr. Till Liebau,
der sich dafür einsetzt, dass nicht länger Ärzte über das Schicksal von
Flüchtlingen entscheiden sollen (s. Anhänge). Die Zeit drängt.

Mit freundlichen Grüßen

Susanne Ohse
Leben in der Fremde e.V.
Tulpenweg 6
38640 Goslar
Tel. 05321/24449

Roma Center Göttingen e.V.
Postfach 30 05
37020 Göttingen
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www.roma-center.de
mail@roma-center.de
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+49(0)152/05 919 700
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