no lager, lager bramsche, texte / material, blankenburg (OL), presse

11.6.08 // Appell der Flüchtlinge aus Gehlberg mit Protest in Arnstadt

Im Rahmen der Solidarität mit den Protestierenden Flüchtlingen des Lagers Katzhütte lernten WIR, die Flüchtlinge aus Gehlberg, dass ein Kampf gegen das Lagersystem erstmal möglich ist. Weswegen WIR einen ähnlichen Protest für die Schließung des Lagers in Gehlberg beschlossen haben:

Wir wollen das GU Gehlberg schließen und Abschiebestopp für alle!
Dezentrale Unterbringung und Arbeitsrecht erkämpfen! >>>

20.6.08// Landesverwaltungsamt Thüringen will den Protest der Flüchtlinge des Lagers Katzhütte/Thüringen mit Abschiebung brechen

"Der Protest der Flüchtlinge aus Katzhütte für die Schließung des abgelegenen und maroden Barackenlagers treibt Thüringer Behörden zu blindwütigen Bestrafungsaktionen. Insbesondere auf Mohammed Sbaih, der das Anliegen der Flüchtlinge in der Öffentlichkeit vertreten hat und der von den protestierenden Flüchtlinge als Sprecher benannt wurde, hat es die zuständigen Behörden abgesehen. Das Landratsamt Saalfeld versucht, die katastrophalen Bedingungen im Barackenlager Katzhütte herunterzuspielen, kann aber nicht leugnen kann, daß es wissentlich die Menschen dort darunter auch Kinder in von Schwarzschimmel befallenen Zimmern hat wohnen lassen."
>>> Zwei Pressemitteilungen der KARAWANE zu den aktuellen Ereignissen:

SCHRITT FÜR SCHRITT…BAUSTEIN FÜR BAUSTEIN… werden wir die Isolation und Unterdrückung von Flüchtlingen in Thüringen aufbrechen!

SCHLIEßT DIE BARACKEN IN KATZHÜTTE !!!
The VOICE: Aufruf zur Schliessung des Asylbewerberlagers Katzhütte!

Der Protest der Flüchtlinge aus Katzhütte für die Schließung des abgelegenen und maroden Barackenlagers treibt Thüringer Behörden zu blindwütigen Bestrafungsaktionen. Insbesondere auf Mohammed Sbaih haben es die zuständigen Behörden abgesehen. Dieser wurde von den protestierenden Flüchtlingen als Sprecher benannt und hatte das Anliegen der Flüchtlinge in der Öffentlichkeit vertreten. Das Landratsamt Saalfeld versucht, die katastrophalen Bedingungen im Barackenlager Katzhütte herunterzuspielen , kann aber nicht leugnen, dass es wissentlich die Menschen dort, darunter auch Kinder, in von Schwarzschimmel befallenen Zimmern hat wohnen lassen.
Mittlerweile wird die Strategie der Behörden auf den Protest der betroffenen Flüchtlinge deutlich. Während der aufmerksam gewordenen Öffentlichkeit kleine Versäumnisse eingestanden werden und zur Beruhigung sinnlose oberflächliche Renovierungen begonnen werden, werden die Flüchtlinge, die an der einzig sinnvollen Lösung nämlich der Schließung des Barackenlagers festhalten, massiv bedroht. >>>

Der Kampf der Flüchtlinge aus Katzhütte/Thüringen (Februar bis Mai 2008)

|

Im Februar 2008 wandten sich mehrere Flüchtlinge aus der sogenannten „Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber“ Katzhütte/Thüringen hilfesuchend an eine Versammlung von The VOICE Refugee Forum, welche zu diesem Zeitpunkt gerade in Jena tagte. Sie suchten nach Unterstützung, um die unsäglichen Zustände im dortigen Barackenlager sowie die vorherrschende Willkür von Behörden und Lagerleitung öffentlich zu machen und zu bekämpfen.
[>>> Zusammenfassung der Ereignisse]

Wer nicht so leben will wird abgeschoben :: Demonstration in Saalfeld am 5.6.08!!

|

Sein Protest über die menschenunwürdigen Verhältnisse im thüringischen Flüchtlingslager Katzhütte soll dem palästinensischen Flüchtling Mohamed Sbaih zum Verhängnis werden - Er soll nach Jordanien abgeschoben werden.
Ende Februar 2008 drang der Widerstand gegen die unmenschlichen Bedingungen im Flüchtlingslager Katzhütte das erstmals an die Öffentlichkeit. Die Flüchtlinge waren nicht mehr gewillt, die katastrophalen Zustände zu verschweigen und wandten sich mit einer Bitte um Solidarität an die Öffentlichkeit.
Die dabei bekannt werdenden Lebensbedingungen der rund 90 Flüchtlinge waren erschreckend: >>>

20.5.08// PE / Landesverwaltungsamt Thüringen will den Protest der Flüchtlinge des Lagers Katzhütte mit Abschiebung brechen

|

Mohammed Sbaih aus Palästina, Sprecher der Flüchtlinge aus Katzhütte, soll am Mittwoch nach Jordanien abgeschoben werden
Der Protest der Flüchtlinge aus Katzhütte für die Schließung des abgelegenen und maroden Barackenlagers treibt Thüringer Behörden zu blindwütigen Bestrafungsaktionen. Insbesondere auf Mohammed Sbaih, der das Anliegen der Flüchtlinge in der Öffentlichkeit vertreten hat und der von den protestierenden Flüchtlinge als Sprecher benannt wurde, hat es die zuständigen Behörden abgesehen. Das Landratsamt Saalfeld versucht, die katastrophalen Bedingungen im Barackenlager Katzhütte herunterzuspielen, kann aber nicht leugnen kann, daß es wissentlich die Menschen dort darunter auch Kinder in von Schwarzschimmel befallenen Zimmern hat wohnen lassen.

17.5.08: Brutaler Polizeieinsatz gegen nigerianische Flüchtlingskinder in Treuen (Sachsen) :: PE vom VOICE Refugee Forum

|

Polizei schiebt Kinder in Handschellen aus dem Kinderheim ins Flüchtlingslager ab
Unter Einsatz von physischer Gewalt wurden die drei Mädchen Sophia (14), Sandra (13) und Sonja (8) Omoroghomwan am Freitag, 16. Mai 2008 von der Polizei aus dem AWO Kinder- und Jugendwohnhaus in Treuen (Vogtlandkreis/Sachsen) in das abgeschiedene Flüchtlingslager im Wald bei Posseck (ebenfalls Vogtlandkreis) zurückgeschoben.

11.3.08 // Nördlinger Flüchtlinge fordern Leben in Würde

Deutschland Lagerland-Netzwerk, Bayerischer Flüchtlingsrat: "Wir leben auf einer Insel der Angst!", beschreibt Felleke Bahiru Kum, ein Bewohner der Flüchtlingsunterkunft Nördlingen die dortige Situation. Mangelversorgung, Angst vor Abschiebungen, Schikanen und unnötige bürokratische Hürden führen zu einer katastrophalen medizinischen, psychischen und hygienischen Situation in der Unterkunft. Am Freitag sprechen die Flüchtlinge öffentlich über ihr Leben am Rande der Nördlinger Gesellschaft und stellen ihre Forderungen an den neu gewählten Stadtrat vor. Der Bayerische Flüchtlingsrat erläutert die lokalen und landesweiten Möglichkeiten der Politik, Flüchtlingen in Bayern ein Leben in Würde zu ermöglichen. (BFR)
>>>

Weg mit dem Abschiebeknast Grünau - Demo am 5.1. nach dem Tod eines Abschiebehäftlings in Berlin

|

Am 01.01.2008 ist ein 28jähriger aus Tunesien stammender Insasse der Polizeiabschiebehaftanstalt Berlin-Grünau an den Folgen eines Suizidversuches verstorben. Er war am 28.12.07 in Abschiebehaft genommen worden und hatte am 30.12.07 einen Suizidversuch unternommen.

Rassistischer Übergriff auf kurdischen Asylbewerber in Boizenburg :: Demo in Boizenburg am 22.12.07

Am Sonntag, den 25.11.07 kurz nach 21 Uhr wurde nahe vom Bahnhof Boizenburg /Elbe ein kurdischer Asylbewerber aus der Türkei auf offener Straße von Rassisten misshandelt. Aggressiv fragte ihn jemand aus einer Gruppe, die vor dem Bahnhof stand, ob er Ausländer sei. Als er bejahte, schlugen fünf Männer mit Fäusten, Flaschen und Bierdosen auf ihn ein. Der blutende Mann versuchte, sich in einen Kiosk in der Nähe vom Bahnhof zu retten. Die Frau, die dort arbeitete, hatte ihn vor dem Übergriff laut gefragt, ob er Ausländer sei. Darauf hatte er nicht geantwortet. Jetzt, wo er sich vor den prügelnden Rassisten retten wollte, verwehrte ihm die Frau Hilfe im Kiosk.
>>>>

Demonstration gegen den Abschiebeknast in Hannover am Samstag, 8. Dezember 2007

|

Auftaktkundgebungen:

11.00 Uhr: Zentrum (CCL) Langehagen

12.30 Uhr: S-Bahnstation Flughafen Langenhagen

Seit sich am 8. Dezember 2000 der erst 17-jährige Arumugasamy Subramaniam im Abschiebegefängnis in Hannover-Langenhagen das Leben nahm, finden jährlich Demonstrationen gegen Abschiebungen und Abschiebehaft in Hannover und vor dem Gefängnis in Hannover-Langenhagen statt.

28.11.07 // Abschiebungshaft Berlin: Polizeisanitäter wegen Körperverletzung verurteilt

|

Am 21. November 2007 wurde ein Strafverfahren vor dem Amtsgericht Tiergarten gegen einen Polizeibeamten, der als Sanitäter in der Abschiebehaft Berlin - Köpenick tätig ist, mit einer rechtskräftigen Verurteilung zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen wegen fahrlässiger Körperverletzung im Amt abgeschlossen.

Keine Lager! Keine Knäste! - Veranstaltung am 29.11.07 in Göttingen

| |









Beginn um 20 Uhr
Im Theater-Keller
Geismarlandstraße 19

Gezeigt wird der Film [Der Lagerkomplex] über das Abschiebelager Bramsche-Heesepe bei Osnabrück. Seit Jahren kämpfen die Flüchtlingen im Lager gegen die zermürbende Unterbringung und Isolation. Gemeinsam mit antirassistischen Gruppen haben sie im No-Lager-Netzwerk merhmals überregionale Aktionstage gegen das Lager organisiert.

24.11.07 // Demonstration gegen den Frauenabschiebeknast in Neuss [de,en,fr]

|

In Neuss (NRW) befindet sich seit 1993 der bundesweit einzige
Frauen-Abschiebeknast.Der Knast liegt mitten in der Neusser Innenstadt
in einer ruhigen Wohnstrasse und wird kaschiert durch eine unauffällige
Fassade. Der einzige Grund für die Inhaftierung der Frauen ist ihre
Migration in die BRD.>>>

3.9.07 // Erklärung zum Hungerstreik im Abschiebeknast Büren!

|

Auf der Demonstration gegen den Abschiebeknast in Büren am 2.9.07 wurde eine Rede eines Häftlings der JVA aus dem Lautsprecherwagen verlesen. Er wendet sich gegen die unhaltbaren Zustände der Inhaftierung und Abschiebung. Zum Schluss heißt es: "Wir rufen für den heutigen Tag den lang erwarteten Hungerstreik der Gefangenen aus und rufen auf zum zivilen Ungehorsam mit dem Ziel der unmittelbaren Freilassung aller Opfer die in deutschen Abschiebegefängnissen einsitzen und welche nicht wegen krimineller Vergehen angeklagt sind." (Die Erklärung ist in diesem Beitrag dokumentiert)
60 Gefangene des Knastes begannen zeitgleich mit der Demo am 2. September einen Hungerstreik gegen die Zustände in der JVA und gegen ihre Inhaftierung und drohende Abschiebung.
Wir rufen alle Menschen dazu auf, diese Forderungen zu unterstützen und solidarisch zu begleiten! Protestiert bei der Knastleitung, organisiert Proteste und Veranstaltungen, schafft Öffentlichkeit, seid kreativ!

Inhalt abgleichen