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30 Jahre AK Asyl - Party - Flohmarkt - Veranstaltungen - Action

30 Jahre AK Asyl: das waren nicht nur 30 Jahre Kämpfe für Flüchtlingsrechte, sondern auch immer Unterstützung von kämpfenden Flüchtlingen. Gegen Rassismus ging für uns immer in Widersprüchen: mit und ohne Flüchtlinge, denn: Antirassismus ist nicht nur Unterstützung, sondern auch Eigeninteresse. Eigeninteresse an einer Welt ohne Rassismus, ohne Abschiebungen, Sondergesetze, Ausgrenzung und rassistische Gewalt. Bis heute.
Und 30 Jahre AK Asyl ging nie ohne Euch! Deshalb: kommt vorbei, feiert mit, bringt Eure Erfahrungen ein.
Euer AK Asyl

Programm:

22. Mai: Demonstration gegen die Innenministerkonferenz in Hannover, gemeinsame Abfahrt 15:07 ab GÖ Hbf. Treffpunkt um 14:45 am Hbf GÖ

28. Mai, VA mit Sebastian Friedrich zu „Antimuslimischer Rassismus“, 21:30 Uhr, Juzi

31. Mai, Fishbowl-Sofalounge zu „30 Jahre antirassistische Bewegung in Göttingen“ in der Alten Fechthalle, Geiststr. 6

LibaSoli:

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themen & kampagnen:

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Hinter diesem links steckt eine kleine Materialsammlung als

Daten der diesjährigen Sammelabschiebungen in das ehemalige Jugoslawien

Informationen von alle-bleiben!

http://www.alle-bleiben.info/

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Demonstration für ein Bleiberecht für Djeljana und Emran /// Dienstag, den 12. März, um 14 Uhr am Verwaltungsgericht Göttingen (Berliner Straße 5)

Bleiberecht für Djeljana und Emran !

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Filmveranstaltung „Von Belgrad bis Skopje“ am 16. März um 20 Uhr in der Kantine des Jungen Theaters

Anfang März 2012 reiste Katrin Schnieders (Videoaktivistin aus dem Bleiberechtsbündnis in Münster) gemeinsam mit Elvira Ajvazi (Münsteraner Roma Aktivistin und Kulturmittlerin) in die Herkunftsregionen vieler Münsteraner Roma. Das dort entstandene Video und Interviewmaterial setzen sie in den hoch interessanten und sehr sehenswerten Film „Von Belgrad bis Skopje“ um.

Nach dem Film stehen die Filmemacherinnen Katrin Schnieders und Elvira Ajvazi für die Diskussion zur Verfügung. Dabei wollen wir auch auf die jetzt gebotenen Anstrengungen zu sprechen kommen, die im Hinblick auf die die hier lebenden Roma unter der neuen Landesregierung in Hannover angezeigt sind. Die Erfahrungen aus NRW können dafür hilfreich sein.

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Bayerischer Flüchtlingsrat fordert: Asylverfahren für Roma sofort stoppen

Auf einer Pressekonferenz des Bayerischen Flüchtlingsrats Anfang Dezemberhat dieser das Schicksal einer Roma-Familie aus Mazedonien vorgestellt, das belegt, dass die seit Monaten in Deutschland durchgeführten beschleunigten Sonderverfahren der Situation der Betroffenen in keiner Weise gerecht werden.

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initiativen:

Filmveranstaltungen mit kämpfenden Flüchtlingen aus Berlin am 01.02. im Büergerhaus Grone

Im März 2012 erhoben sich Flüchtlinge aus Würzburg und sagten: "Genug ist genug. Es ist Zeit für Widerstand!"

Und so beschlossen sie, die ungerechten rassistischen Gesetze und Verordnungen nicht länger zu befolgen und sich ihre Rechte als Menschen durch Akte des zivilen Ungehorsams selber zu nehmen. Sie verließen die Lager, gingen auf die Straße und begannen ihre Zelt-Aktion....
Wir laden Euch ein zu einer 30-minütigen Filmvorführung mit anschließender Diskussion mit kämpfenden Flüchtlingen aus Berlin. (hier der 4-sprachige Flyer )

Veranstaltung am Donnerstag, 31.Januar, 20 Uhr, im Rosenwinkel .
und am Freitag, 01. Februar, 17 Uhr, im Bürgerhaus Grone, Martin-Luther-Str. 10

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Nach den Wahlen: GRÜNE und SPD zu essentiellen Änderungen in der Flüchtlings- und Asylpolitik in die Pflicht nehmen

Der designierte Innenminister Boris Pistorius hat bereits im Vorfeld der Wahlen angekündigt, alles anders machen zu wollen als sein Vorgänger Uwe Schünemann. Nun gut: Deniz Yüzel schrieb in der taz vom 21.01.2013: "Tschüss, Kotzbrocken! Uwe Schünemann war nicht nur dumm, er war auch noch stolz darauf." Und so, Herr Pistirius, definieren sie mal "anders"!

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Podiumsdiskussion “Kommunale Spielräume der Abschiebepraxis” am 22.01.2013, Holbornsches Haus

Das Thema Asyl war 2012 bestimmend in den Medien: Das rassistische Pogrom von Rostock-Lichtenhagen war 20 Jahre her und das Asylbewerber*innenleistungsgesetz wurde vom Bundesverfassungsgericht teilweise für verfassungswidrig erklärt. Protestierende und hungerstreikende Flüchtlinge stießen eine bundesweite Diskussion um das Asylrecht an. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich hetzte gegen, angeblich das Asylrecht missbrauchende, Asylbewerber*innen. Die Debatten werden auch 2013 auf allen Ebenen weitergeführt.

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Abschreckungspolitik statt unvoreingenommene Prüfung von Asylanträgen

Pressemitteilung von Pro Asyl

Zahlreiche internationale Berichte dokumentieren, dass Roma und Angehörige anderer Minderheiten in Serbien und Mazedonien umfassender rassistischer Diskriminierung ausgesetzt sind. In scharfem Kontrast dazu steht die Anerkennungspraxis des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, das asylsuchende Roma aus diesen Staaten hastigen Schnellverfahren unterzieht und ihre Anträge rigoros als unbegründet ablehnt.

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initiativen:

Protest - Zwei Gebäude einer leerstehenden Schule von Flüchtlingen und AktivistInnen besetzt! Gegen Lager, Residenzpflicht und Abschiebung!

Die Besetzer_innen schreiben:

Wir fordern Wohnungen für alle!
Wir sind keine Opfer, wir sind Widerstandskämpfer_innen!
Wir bleiben alle!

Wir haben heute, am 8.12. das leerstehende Schulgebäude in der Reichenbergerstraße, Ecke Ohlauerstraße in Berlin/Kreuzberg besetzt. Wir sind eine Gruppe von Geflüchteten und Unterstützer_innen die für die Abschaffung der Lagerpflicht, der Residenzpflicht und den sofortigen Stopp aller Abschiebungen kämpfen. Um unsere politischen Forderungen zu verwirklichen, sind wir aus unserer Isolation in den Lagern geflohen und haben angefangen, auf der Straße und in den Protestzelten Widerstand zu leisten. Wir haben am Protestmarsch von Würzburg nach Berlin teilgenommen ...

Weitere Informationen findet ihr hier:

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nolager:

Hintergrund: Die Situation von Rückkehrern nach Serbien und Mazedonien

Roma-Siedlung "Vidikovac" in BelgradDie mediale Hetze gegen Roma schwingt sich auch hierzulande zu neuen Höhen auf. Anschauliche Beispiele dazu z.B. die beiden Artikel in Spegel online "Roma-Zuwanderung - Das Haus des Schreckens" vom 6.12. und " Zuwanderung in NRW - Der Roma-Treck" vom 23.10.2012. Dahin gegen zeigen Berichte aus Serbien und Mazedonien das wahre Ausmaß der Diskriminierung von Roma auf. Die GGUA-Münster hat hierzu eine lesenswerte Dokumentation vorgelegt,auf die wir an dieser Stelle gerne hinweisen wollen.

Sehenswert auch dieses Video von Katrin Schnieders und dem Flüchtlingsrat NRW über die Situation vieler Roma in Serbien.

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initiativen:

Raus auf die Straße für Flüchtlingsrechte - Kundgebung am Mi., 5.12.2012, 18 Uhr


Der Dezember fängt bundesweit mit beeindruckenden Protesten von Flüchtlingen an
Ihre Forderungen sind auch unsere Forderungen.

Kundgebung am Mi., 5.12.2012, 18 Uhr, Göttingen, Weender Tor (Eingang Fußgänger_innenzone)
"Nun ist sie [die Solidarität unter den kämpfenden Flüchtlingen] groß genug um in eine neue Phase einzutreten, die nicht an den Grenzen zwischen den Staaten Halt machen wird. Es wird nicht länger voneinander getrennte Kämpfe geben....Lasst uns alle Teil dieser Bewegung sein!" (Aus dem Berliner Aufruf zum 3.Dezember 2012)

Flugi: runter laden - ausdrucken - verteilen!

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VERHEERENDE ZWANGSRÄUMUNG VON ROMA-SIEDLUNGEN IN SERBIEN


Während das Land Niedersachsen allein in den vergangenen Monaten des Jahres 2012 80 Menschen (zumeist Roma) nach Serbien abgeschoben hat und in den Medien wieder eine beispiellose Hetzte gegen Roma aus Serbien und Mazedonien stattfindet, die Brandstifter also wieder unter uns sind, legt amnesty einen besorgniserregenden Bericht vor. Darin dokumentiert Amnesty International die verheerenden Folgen für das Leben von fast 1000 Roma, deren informelle Siedlung Belvil nahe Belgrad am 26. April 2012 rechtswidrig zwangsgeräumt wurde.
"Die Belgrader Behörden hatten behauptet, die Situation der Roma durch die Umsiedlung verbessern zu wollen. Für viele Betroffene war das Leben danach aber viel schlimmer: sie sind jetzt obdachlos und ohne Arbeit", sagt Marie von Möllendorff, Balkan-Expertin bei Amnesty International.

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Schluss mit der rassistischen Hetze gegen Roma! Das Recht auf Asyl duldet keine Unterschiede!

Mit einer gemeinsamen Erklärung wenden sich heute zahlreiche Roma-Verbände und Flüchtlingsorganisationen gegen die pauschale Denunziation von serbischen und mazedonischen Asylsuchenden. Innenminister Friedrich und andere deutsche Politiker haben jüngst Asylsuchenden aus dem Balkan pauschal Asylmissbrauch vorgeworfen – ohne auch nur ein Wort über die Lebenssituation der Betroffenen in ihren Herkunftsländern zu verlieren.

Die gemeinsame Erklärung der Verbände und Organisationen stellt klar, dass ein Großteil der Asylsuchenden aus dem Balkan Roma sind, die in ihren Herkunftsländern massiv diskriminiert werden. Ende August stellte die EU-Kommission in ihrem dritten Bericht zur Visaliberalisierung erneut fest, dass die Roma in allen Balkanstaaten einer umfassenden Diskriminierung ausgesetzt sind, die sie an der Ausübung grundlegender Rechte wie beispielsweise dem Zugang zu Bildung und Ausbildung, Gesundheitsversorgung und Arbeitsmarkt hindert.

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