Togo

10.1.08 Zeit-Magazin berichtet ausführlich über EU-Sammelabschiebungen unter Führung der BRD-Behörden

Passend zur wahrscheinlich demnächst anstehenden nächsten EU-Sammelabschiebung, hat das "Zeit"-Magazin diese Woche eine fakten- und bilderreiche Reportage über die erste deutsche Charterabschiebung mit EU-Mitteln, die am 18.9.2006 ab Hamburg nach Guinea, Togo und Benin ging, veröffentlicht. Die AutorInnen haben Abgeschobene in den genannten afrikanischen Ländern besucht und mit ihrer Hilfe sowie auf der Basis der sehr ausführlichen Erläuterungen des federführenden leitenden Angestelltender Hamburger Ausländerbehörde (dessen Name allerdings im Gegensatz zu denender Flüchtlinge verändert wurde) den Ablauf der Abschiebung rekonstruiert.
Außerdem sind jede Menge andere interessante Infos in dem Artikel, u.a.werden als Fluggesellschaften Hello, LTU und Hamburg International erwähnt.
Die Reportage ist zu finden unter:

http://www.zeit.de/2008/03/Abschiebeflug

initiativen:

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bleiberecht!:

Abschiebung nach Westafrika: Abschiebecharter hebt heimlich ab

Unter der Federführung Hamburgs lassen mehrere Bundesländer Flüchtlinge nach Westafrika ausfliegen. Angesteuert wird auch der Krisenstaat Togo - obwohl die Innenminister nächste Woche über einen Abschiebestopp dorthin verhandeln. Ein Taz-Bericht

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18.4.06// Heimliche Massenabschiebung nach Togo/Westafrika von Hamburg für kommende Woche geplant

Flüchtlingsorganisationen fordern von der Innenbehörde die sofortige Absage des Charterflugs

Die Hamburger Innenbehörde organisiert in der nächsten Woche eine erneute “Nacht und Nebel” Sammeldeportation. Aller Voraussicht nach bereits in der Nacht vom 24. auf den 25. April gegen Mitternacht wollen die Hamburger Behörden eine bundesweite (evt. in Kooperation mit anderen europäischen Ländern) Charterabschiebung nach Westafirka und insbesondere Togo durchführen.

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Bundesinnenministerium schickt Agenten nach Togo

Gestern teilte teilte das Verwaltungsgericht Schwerin mit, daß die
Verhandlung im Asylfolgeverfahren des abgeschobenen togoischen
Regimegegners Alassane Mousbaou auf unbestimmte Zeit verschoben wird.

BMI trifft Vorbereitungen für eine Charterabschiebung

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Keine Abschiebungen nach Togo! Die Petition zum download!

Hier könnt ihr eine Kurzfassung der Petition beim Bundestag abrufen. Unterstützt die Petition mit einer Unterschrift!

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Petition beim Bundestag gegen die Abschiebungen nach TOGO

Nachdem die togoischen AktivistInnen Mecklenburg-Vorpommern endlich zu
einem sechsmonatigen Abschiebestop bringen konnte, muß dies jetzt
bundesweit erfolgen. Als erster Schritt ist eine Petition im Bundestag
eingereicht worden, die starke Unterstützung braucht. Ein Muster als
Unterstützungsbrief kann von der website www.thecaravan.org
heruntergeladen werden.
Folgen sollen Aktionen vor den Innenministerien der Länder.

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Abschiebestop in MV durchgesetzt!

Vom 11 April 2006 bis zum 10. Oktober 2006 hat das Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern alle Abschiebungen nach Togo ausgesetzt.

Dazu die Pressemitteilung der "Internationalen Kampagne gegen die Diktatur in Togo" und die Meldung des MV-Innenministerium

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Abschiebestopp fürFlüchtlinge aus Togo in MV! dt, engl, fr

11.04.2006: Schwerin/MVr Innenminister Dr. Gottfried Timm hat aus
humanitären Gründen die Rückführung von Flüchtlingen nach Togo für
sechs Monate auf der Grundlage des § 60a Abs. 1 Aufenthaltsgesetz
(AufenthG)1 ausgesetzt

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Keine Abschiebungen nach Togo

Hunderte von togoischen Flüchtlingen sind unmittelbar von Abschiebung nach Togo bedroht. Das bedeutet Auslieferung an die Schergen des mörderischen Regimes. Schwerpunkt der geplanten Massenabschiebung ist Mecklenburg-Vorpommern. Nach einer Reihe von Protesten spitzte sich die Kampagne zu, nachdem der Regimegegner Alassane Mousbaou und etwas später auch noch Komi Anani Adzrakou in Abschiebehaft genommen wurden. Die beiden begannen einen Hungerstreik. Am 31. Januar 2006 wurde Alassane Moussabou in einer Nacht und Nebel Aktion abgeschoben. Nur mit Hilfe des beherzten Eingreifens von Menschenrechtsorganisationen konnte er der unmittelbaren Verhaftung und der Folter entgehen. Seitdem befindet er sich erneut auf der Flucht. Komi-Anani setzte seinen Hungerstreik auf insgesamt 22 Tage fort, begleitet von zahlreichen Demonstrationen und öffentlichen Appellen.

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