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Bürgerkriegsflüchtlinge aus dem Libanon :: Keine Abschiebung in die Türkei

20 bis 30 Tausend libanesische Buergerkriegsfluechtlinge sind von den Abschiebungen in die Tuerkei bundesweit betroffen. Der Grossteil der Menschen ist hier geboren. Seit bis zu zwanzig Jahren leben sie in der BRD mit einem prekaeren Status. Seit Inkrafttreten des Zuwanderungsbegrenzungsgesetzes nehmen die Abschiebungen zu. Und die Brutalitaet mit der abgeschoben wird steigert sich zunehmend. Gegen die Solidaritaet mit dem Bleiberechtskampf der libanesichen Fluechtlinge setzen die Abschiebebehoerden brutale Polizeieinsaetze, Kriminalisierung von Fluechtlingen und UnterstuetzerInnen und rassistische Hetze. Schluss damit! Bleiberecht fuer die Buergerkriegsfluechtlinge aus dem Libanon!

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Presseerklärung: Verwaltungsgericht Göttingen stoppt Abschiebung eines 24 jährigen Nörtner

Am Dienstag den 27.Januar wollte die Ausländerbehörde des Landkreises Northeim Hassan G. in die Türkei abschieben. Das Verwaltungsgericht Göttingen untersagt dieses kurz vorher.

Hassan ist 24 Jahre alt. Er wurde im Landkreis Northeim geboren und lebt sei 4 Jahren in Nörten-Hardenberg. Geht es nach dem Willen der Ausländerbehörde Northeim, soll Hassan am Dienstag in die Türkei abgeschoben werden.

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Gazale kommt wieder nach Hause! Dank an alle, die uns geholfen haben!


Entgegen unserer Meldung vom Dienstag vergangener Woche freuen wir uns, hier die Presseerklärung des Niedersächsischen Flüchtlingsrats zu posten:

Erleichtert und glücklich können wir feststellen, dass nach der Landtagssitzung am vergangenen Freitag, an dem alle im Landtag vertretenen Parteien sich eindeutig und einstimmig für eine Rückkehr von Gazale, Schams und Gazi nach Hildesheim ausgesprochen haben, kein Zweifel mehr besteht: Gazale kommt in Kürze wieder nach Hause!

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Online-Petition nutzen - Rückkehrrecht für Gazale

Bericht über die brutale Abschiebung von Familie Bulut (11.12.08)

... Die Familie ging davon aus, dass sie wegen der aufschiebenden Wirkung des Eilantrages noch Schutz vor einer Abschiebung genieße. In der Nacht von Dienstag, dem 23.9., auf Mittwoch, dem 24.9., zwischen 3 und 4 Uhr hörten sie, dass sich jemand gewaltsam an ihrer verschlossenen Haustür zu schaffen machte. Die Kinder dachten an Einbrecher. Die Situation muss zusätzlich beängstigend gewesen sein, da es in der Umgebung schon zu Vorfällen gekommen war, bei denen bewaffnete Rechtsextreme in die Wohnungen von Ausländern eingedrungen waren. Die Polizei klingelte nicht, klopfte nicht an, sondern versuchte gleich, das Schloss aufzubohren. Da ein Riegel vorgeschoben war, kamen sie so nicht weiter. Der Türgriff wurde abgesägt. Mit einem Rammbock ist schließlich die Tür aufgebrochen worden. ...

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Gazale Salame - Situation in der Tuerkei

Seit der Abschiebung im Februar 2005 lebt Gazale Salame unter erbaermlichen Bedingungen in der Tuerkei. Nach 16 Jahren in Deutschland wurde sie von ihrer Familie getrennt und mit einem einjaehrigen Sohn und im dritten Monat schwanger abgeschoben. Ende September hat sie in der Türkei ihr Kind bekommen. Alle drei leben in einem Slum nahe der Stadt Izmir. Ohne Auskommen und soziales Umfeld und ohne die Mittel für die dringenden medizinischen Behandlungen. Im Folgenden dokumentiert der Bericht einer IPPNW-Delegation Gazales Situation nach der Geburt des Kindes in der Tuerkei. Ergaenzend die Links zu Hintergruenden der Abschiebung. Unterstuetzt den Kampf fuer die Rueckkehr Gazales!

Bericht der IPPNW-Reise :: (pdf)

Pressemitteilung Arbeitskreis Asyl zur Situation Gazales; 8. Maerz 2005 (pdf)

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Wir bleiben hier! :: Bleiberechtskampf der libanesischen Bürgerkriegsflüchtlinge

Weitgehend unbeachtet oder ignoriert von antirassistischen Gruppen gingen Flüchtlinge in den vergangenen Jahren gegen soziale Entrechtung und Abschiebungen auf die Straße. Seit Jahren gehört zu jeder Inneministerkonferenz der Protest von Flüchtlingen, sieben Monate lang veranstalteten Roma und Ashkali 2002 eine Protestkarawane durch die Bundesrepublik, Widerstand und Protest in den vielfältigsten Formen begleitet die Flüchtlingspolitik und die Handlungen der Behörden; und obwohl genau dieser Widerstand dort, wo Entrechtung und Ausgrenzung direkt stattfinden, oftmals erfolgreich ist und Entrechtungsparaktiken zurückdrängt, bleibt er von der antirassistischen Szene unbeachtet. Eine Facette dieser Kämpfe ist der Bleiberechtskampf der staatenlosen KurdInnen aus dem Libanon (bzw libanesische Bürgerkriegsflüchtlinge oder Mahalmi; vgl. Freckmann/Kalmbach 2001 und Ghadban 2000 S. 86-95). In Bremen, NRW, Hamburg, Berlin und einigen Städten Niedersachsens sind nach unterschiedlichen Schätzungen 15 bis 30 tausend Angehörige dieser Flüchtlingsgruppe von der Abschiebung in die Türkei bedroht.

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