aufrufe
Aufruf zur Kundgebung "Rote Karte für die Abschiebe-Politik Deutschlands!"
am 19. Juni 2006 um 9.00 Uhr
vor der Französischen Friedrichstadtkirche am Gendarmenmarkt
(Berlin-Mitte, U-Bahn Stadtmitte (U2, U6), S-Bahn Friedrichstrasse (15
Min. Fußweg)
20.4.// Pressemitteilung Kundgebung in Köln am 22.4.
Wir fordern stattdessen "Papiere für alle!". Eine Forderung, die von den Millionen "illegaler" Migranten in den USA genauso formuliert wird wie von den "Papierlosen" in Frankreich oder Spanien, die in England ebenso gestellt wird wie in Belgien oder Italien.
Kundgebung ab 12.00 Uhr auf dem Friesenplatz
19.4.// PE: Aktionstag am 22. April
Im Vorfeld der Inneministerkonferenz (IMK) rufen Flüchtlingsorganisationen und
antirassistische Initiativen zu einem bundesweiten Aktionstag für den Stopp
aller Abschiebungen und ein bedingungsloses Bleiberecht auf. Am Samstag, 22.
April, werden u.a. in Herne (bereits am 21.4.), Berlin, Brandenburg, Hamburg,
Wiesbaden, Göttingen und Köln Kundgebungen und Demosntrationen stattfinden.
Papiers pour tous!
Jours d´action contre la conférence des ministres de l´intérieur 2006
22. avril 2006
La conférence des ministres de l´intérieur (Innenministerkonferenz-IMK) est l´instance principale dans la prise de décisions concernant les lois et règlements de séjour. Depuis des années les thèmes principaux entretenant les conférences semestrielles sont : l´intensification et le déploiement des déportations massives. Au contraire de cela il existe toujours le contentieux sujet concernant le Droit à la fuite. Au quotidien tant de choses sont entreprises afin d´aller contre les décisions des autorités ordonnant des déportations massives et prises de décisions juridiques, lutter contre la mise en place de frontières mortelles de l´Europe et aussi des actions dans le processus d´obtention d´argent pour les avocats ou alors pour les soins médicaux. Camps, Déportations et la non légalisation sont de ce fait des instruments utilisés afin de bloquer la mise en pratique du droit de la libre circulation
Papiere für alle!
Aktionstage gegen die Innenministerkonferenz 2006
Am 22. April
Die Innenministerkonferenz (IMK) ist die maßgebliche Instanz bei Entscheidungen über Bleiberechtsregelungen. Doch seit Jahren ist das bestimmende Thema jeder der halbjährlichen Konferenzen die Ausweitung von Massenabschiebungen. Im Gegensatz dazu steht aber das unbestreitbare Recht auf Flucht. Tagtäglich wird es aufs Neue durchgesetzt und erkämpft: im Widerstand gegen Abschiebungen, im alltäglichen Kampf gegen Behördenentscheidungen und richterliche Anordnungen, beim Überwinden der tödlichen Grenzbefestigungen Europas ebenso wie bei Aktionen zur Beschaffung von Geld für Anwaltskosten oder für medizinische Unterstützung. Lager, Abschiebungen und Illegalisierung sind hingegen die Instrumente, die gegen die Bewegungsfreiheit aufgefahren werden.
Hamburg: Abschiebungen stoppen! – Papiere für alle!
Wir wollen auf die IMK Druck ausüben für ein dauerhaftes Bleiberecht für Alle. Daher rufen wir gemeinsam mit anderen Gruppen und Organisationen auf zum
bundesweiten dezentralen Aktionstag und zur Demonstration in Hamburg:
DEMONSTRATION
am Samstag, den 22.4.06
um 11 Uhr ab Hauptbahnhof
(Glockengießerwall)
Stop Deportation! Papers For All!
We call for protests against the IMC, as we will not accept this politics of selection and deportation: the right to residence is not something to be taken away at will! We want papers for all – wherever someone comes from, however full their wallet, whether they have lived here for five days or fifty years.
THE ENGLISH CALL FOR THE 22th OF APRIL
Papiere für alle! - Aktionstag in Göttingen- Aktionsbündnis ruft auf zu Protesten vor der Innenministerkonferenz
Anlässlich der Inneministerkonferenz ruft ein Aktionsbündnis in Göttingen zu
einer Demonstration am Samstag, 22. April auf. Bundesweit werden an diesem
Tag Proteste für ein bedingungsloses Bleiberecht stattfinden. "Bleiberecht
ist kein Gnadenrecht! Wir wollen Papiere für alle - egal woher ein Mensch
kommt, wie dick seine Brieftasche ist, egal ob er seit fünf Tagen oder 50
Jahren hier lebt", heißt es im Aufruf.
Demonstration für Bewegungsfreiheit, UNO-Kinderrechte und Bleiberecht
Demonstriert mit uns für Bildungsfreiheit, Arbeitsrecht, Bewegungsfreiheit, UNO-Kinderrechte und Bleiberecht!
Treffpunkt für Berlin:
11:00 Uhr Am Alexanderplatz (Weltzeituhr)
Treffpunkt für Potsdam:
12:30 Uhr Am Hauptbahnhof
Demonstration auf beiden Seiten der Glienicker Brücke um 13:30 Uhr
Unterstützt wir dieser Aufruf von: Jugendliche ohne Grenzen, Aktionsprogramm Hier Geblieben!, Flüchtlingsrat Berlin, Flüchtlingsrat Brandenburg, Bleiberechtsgruppe BBZ Berlin, FIB Berlin/ Brandenburg
Wiesbaden: 22.4. 12 Uhr Bündnisdemo "Recht auf Bleiberecht"
Start um 12 Uhr am Bahnhofsvorplatz (vor dem Innenministerium)
Es gibt mehrere Aufruf zu der Demo: von Flüchtlingsräten, "Papiere für alle" und antifaschistischen Gruppen. Hier liegt zum Download der Aufruf "Recht auf Bleiberecht" als pdf
Veranstaltungen in Wuppertal
In Wuppertal finden folgende Veranstaltung statt:
30.4.: 15 - 19 Uhr
Ausbürgerungsaktionsspiel auf dem Ölbergfest (kmii Wuppertal)
26.4.: 19.30 Uhr Info-Veranstaltung:
Immigration an Europas Südgrenze: Andalusien, Ceuta und Melilla (Stiftung W und kmii
Wuppertal), Nachbarschaftsheim Alte Feuerwache, Gathe 6.
"Die Unerwünschten" - Filmveranstaltung in Hannover
die Kooperative Flüchtlingssolidarität Hannover lädt zusammen mit dem Kino
im Sprengel zu einer Filmveranstaltung ein:
Dienstag, 18. April, um 20.30 Uhr,
im Kino im Sprengel (Schaufelder Str. 30, Hannover)
"Die Unerwünschten"
Der Film begleitet sechs Menschen, die sich in Abschiebehaft befinden. Eine
nähere Beschreibung befindet sich im Anhang. Wir zeigen den Film aus Anlass des bundesweiten Aktionstages "Papiere für alle!", der am Sonnabend, 22. April mit Aktionen in verschiedenen Städten durchgeführt wird. Mit dem Aktionstag wird für Menschen, die ohne Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland leben, das Recht auf einen legalen
"Aus dem Schatten treten!" - Veranstaltung am 19. April
Veranstaltung
Mittwoch 19. April
Beginn um 19 Uhr im DGB-Haus, Platz der Synagoge
Abschiebungen, Unterbringung in Lagern, Beschränkung der Bewegungsfreiheit auf einen Landkreis, „Gutscheine“ – nur einige Beispiele für den staatlichen Rassismus, mit dem Flüchtlinge und MigrantInnen tagtäglich konfrontiert sind. Versuche, ihnen das Leben zur Hölle zu machen, sie zu zermürben und jeden Widerstand zu brechen. Doch so vielfältig wie die Diskriminierung und Unterdrückung sind auch die Formen der Gegenwehr.
Mit oder ohne Unterstützung durch Leute mit deutschem Pass schließen sie sich zusammen, um sich gegen die Erniedrigung zu wehren und ein menschenwürdiges Leben zu erkämpfen. Zahlreiche Initiativen sind entstanden, die zum Teil schon seit Jahren kontinuierlich aktiv sind. In der öffentlichen Wahrnehmung haben sie dennoch keinen Platz. Wir wollen dieses Schweigen durchbrechen.




