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Bürgerkriegsflüchtlinge aus dem Libanon :: Keine Abschiebung in die Türkei

20 bis 30 Tausend libanesische Buergerkriegsfluechtlinge sind von den Abschiebungen in die Tuerkei bundesweit betroffen. Der Grossteil der Menschen ist hier geboren. Seit bis zu zwanzig Jahren leben sie in der BRD mit einem prekaeren Status. Seit Inkrafttreten des Zuwanderungsbegrenzungsgesetzes nehmen die Abschiebungen zu. Und die Brutalitaet mit der abgeschoben wird steigert sich zunehmend. Gegen die Solidaritaet mit dem Bleiberechtskampf der libanesichen Fluechtlinge setzen die Abschiebebehoerden brutale Polizeieinsaetze, Kriminalisierung von Fluechtlingen und UnterstuetzerInnen und rassistische Hetze. Schluss damit! Bleiberecht fuer die Buergerkriegsfluechtlinge aus dem Libanon!

LibaSoli:

stop deportation:

30 Jahre AK Asyl - Party - Flohmarkt - Veranstaltungen - Action

30 Jahre AK Asyl: das waren nicht nur 30 Jahre Kämpfe für Flüchtlingsrechte, sondern auch immer Unterstützung von kämpfenden Flüchtlingen. Gegen Rassismus ging für uns immer in Widersprüchen: mit und ohne Flüchtlinge, denn: Antirassismus ist nicht nur Unterstützung, sondern auch Eigeninteresse. Eigeninteresse an einer Welt ohne Rassismus, ohne Abschiebungen, Sondergesetze, Ausgrenzung und rassistische Gewalt. Bis heute.
Und 30 Jahre AK Asyl ging nie ohne Euch! Deshalb: kommt vorbei, feiert mit, bringt Eure Erfahrungen ein.
Euer AK Asyl

Das noch verbleibende Programm:

28. Mai, VA mit Sebastian Friedrich zu „Antimuslimischer Rassismus“, 21:30 Uhr, Juzi

31. Mai, 20 h, Fishbowl-Sofalounge zu „30 Jahre antirassistische Bewegung in Göttingen“ in der Alten Fechthalle, Geiststr. 6

LibaSoli:

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themen & kampagnen:

bleiberecht!:

Für die Rückkehr von Gazale Salame! Aufruf zur Kundgebung am Montag, 9. Februar 2009

Vor vier Jahren wurde die Familie von Gazale Salame und Ahmet Siala durch eine Abschiebung auseinander gerissen. Seither lebt die Familie zwangsweise in ver-schiedenen Ländern: Gazale überlebt mit den beiden Kindern Schams (5) und Ghazi (4) mehr schlecht als recht in einer Vorstadtsiedlung von Izmir (Türkei). Ahmet lebt mit den Töchtern Amina (11) und Nura (10) in Dingelbe im Landkreis Hildesheim. Aus Anlass des vierten Jahrestages der Abschiebung von Gazale Sala-me rufen wir zur Kundgebung auf: Für die Rückkehr von Gazale, Schams und Ghazi zu ihrer Familie!

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Bericht über die brutale Abschiebung von Familie Bulut (11.12.08)

... Die Familie ging davon aus, dass sie wegen der aufschiebenden Wirkung des Eilantrages noch Schutz vor einer Abschiebung genieße. In der Nacht von Dienstag, dem 23.9., auf Mittwoch, dem 24.9., zwischen 3 und 4 Uhr hörten sie, dass sich jemand gewaltsam an ihrer verschlossenen Haustür zu schaffen machte. Die Kinder dachten an Einbrecher. Die Situation muss zusätzlich beängstigend gewesen sein, da es in der Umgebung schon zu Vorfällen gekommen war, bei denen bewaffnete Rechtsextreme in die Wohnungen von Ausländern eingedrungen waren. Die Polizei klingelte nicht, klopfte nicht an, sondern versuchte gleich, das Schloss aufzubohren. Da ein Riegel vorgeschoben war, kamen sie so nicht weiter. Der Türgriff wurde abgesägt. Mit einem Rammbock ist schließlich die Tür aufgebrochen worden. ...

LibaSoli:

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themen & kampagnen:

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Protest beim "Tag der Niedersachen" - Für die Rückkehr von Gazale Salame



Rund 40 Aktive von Campact und dem Flüchtlingsrat Niedersachsen waren am 5. Juli beim “Tag der Niedersachsen” in Winsen, um eine Rückkehr von Gazale Salame zu ihrer Familie nach Niedersachsen zu fordern. Mit dem Tag der Niedersachsen will die niedersächsische Landesregierung das Zugehörigkeitsgefühl der Bürgerinnen und Bürgern zu ihrer Heimat stärken. Passend zu diesem Anlass waren die Schriftzüge auf unseren Aktions-Transparenten und T-Shirts: “Gazale Salames Zuhause ist Niedersachsen“ – ein Zuhause, das ihr die niedersächsische Landesregierung verwehrt.
Der ganze Bericht beim niedersächsischen Flüchtlingsrat:
http://www.nds-fluerat.org/aktuelles/unterschriften-uebergabe-niedersachsens-innenminister-schuenemann-bleibt-hart/

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Aufruf zur Demonstration: Für die Rückkehr von Gazale Salame! Am 9.2. in Hildesheim

Der Niedersächsische Flüchtlingsrat und eine lange Reihe von Erstunterzeichner_innen rufen auf zur Demonstration in Hildesheim. Am 9. Februar 2008 - einen Tag vor dem dritten Jahrestag der Abschiebung - fordern wir, dass Gazale endlich die Rückkehr nach Hildesheim ermöglicht wird. Der ganze Aufruf, der weiterhin unterzeichnet werden kann, liegt hier: >>>

HAZ 8.1.08 // Kirche kämpft für Rückkehr von Gazale Salame

Hildesheim (vb). Der evangelische Kirchenkreis Hildesheim-Sarstedt und das katholische Dekanat Hildesheim sind im Fall der im Februar 2005 abgeschobenen Hildesheimerin Gazale Salame mit einer Petition an den Landtag herangetreten. Superintendent Helmut Aßmann und Domkapitular und Stadtdechant Wolfgang Osthaus bitten darum, Gazale Salame und ihre zwei kleinen Kinder aus „humanitären Gründen“ wieder in den Landkreis Hildesheim zurückkehren zu lassen. Dort lebt ihr Ehemann Ahmed Siala mit den beiden älteren Töchtern.

3.1.08 // Gazale Salame: Unterstützer seit dem 2.1. im Hungerstreik

Am 2.1.2008 hat ein Unterstützer der abgeschobenen Gazale Salame einen Hungerstreik mit der Forderung, ihre Rückkehr zu ermöglichen, begonnen. In einem Offenen Brief an den niedersächsichen Innenminister erklärt er seinen Schritt:

"Ich persönlich bitte sie nicht, sondern ich fordere von ihnen, die vorübergehende Wiedereinreise, in der beschriebenen Form, von Gazale und den Kindern zuzulassen.
Ab Heute befinde ich mich Hungerstreik, den ich erst beende, wenn sie sich nicht weiter gegen einen humanitären Umgang mit der Familie sperren."

Im Folgenden haben wir den Offenen Brief und einen Presseartikel dokumentiert.

Mehr Infos gibt es auf der Sonderseite zu Gazale Salame

29.10.07 // E-Mail-Kampagne für die Rückkehr von Gazale Salame!

Nachdem sich das OVG Lüneburg gegen den Aufenthalt von Ahmed Siala ausgesprochen hat und damit auch die Rückkehr von Gazale wieder in weite Ferne gerückt ist, haben die Unterstützungskreise eine neue Mail-Kampagne gestartet! Im Folgenden findet Ihr den Aufruf des Niedersächsichen Flüchtlingsrates. Über diesen Link gelang Ihr direkt zur Protestseite:
>>>nds-fluerat.org

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OVG entscheidet: Kein Bleiberecht Ahmed Siala

In einer Pressemitteilung hat das OVG-Lüneburg heute den Richterspruch über Ahmed Siala bekannt gegeben: Richter Dr. Dieter Heidelmann sah keine Anhaltspunkte dafür, Ahmed den entzogen Aufenthaltstitel zurück zu geben. Die Abschiebung von Gazale Salame und ihre unerträgliche Situation in der Türkei sind damit besiegelt. In der Pressemitteilung keine Gelegenheit ausgelassen, die rassistischen Pauschalisierungen gegen Kurden aus dem Libanon zu wiederholen. Zum Beispiel mit Sätzen, wie diesem:
„Darüber hinaus ist im Rahmen der Gesamtbewertung zu Lasten des Klägers (A.S.) zu berücksichtigen, dass er trotz der Ermittlungsergebnisse des Beklagten (LK Hi) und wider besseres Wissen weiterhin bestreitet, die türkische Staatsangehörigkeit zu besitzen.“
Wie es bei Ahmed Siala mit der Staatsangehörigkeit bestellt ist, ist auf dieser Seite mehrfach dokumentiert. Damit hat die rassistische Diffamierungspraxis aus dem Amtsstuben des Innenministeriums und der Ausländerbehörden auch die Richterzimmer erreicht. Da das Urteil noch nicht vorliegt, muss mit weiteren Schweinereien gerechnet werden! Hier folgt die Pressemitteilung des OVG:

Oberverwaltungsgericht entscheidet über Gazale Salame und Ahmed Siala!

Am kommenden Donnerstag, den 27.09.2007, wird das Oberverwaltungsgericht Lüneburg ab 9.00 Uhr über die Frage beraten, ob die Ausländerbehörde des Landkreis Hildesheim dem libanesischen Bürgerkriegsflüchtling Ahmed Siala im April 2001 seine Aufenthaltsbefugnis wegnehmen durfte.
Der Fall hat aufgrund der vom Landkreis Hildesheim im Februar 2005
durchgeführten Abschiebung der Frau von Ahmed Siala, Gazale Salame,
bundesweit Aufsehen erregt, da die Familie durch diese behördliche
Maß-nahme seit zweieinhalb Jahren getrennt ist

Für die Rückkehr von Gazale Salame! Beteiligt Euch am Online-Protest gegen die Schreibtischtäter Schünenmann und Wegener!

Gazale wurde vor zweieinhalb Jahren schwanger und mit ihrem Baby in die Türkei abgeschoben. Seitdem hat sie ihren Mann Ahmed und ihre beiden Töchter Nura (9) und Amina (10) nicht mehr gesehen.
Obwohl diese unmenschliche Politik in der Presse und von zahlreichen Initiativen durchgehend kritisiert wurde, halten der Landkreis Hildesheim und Innenminister Uwe Schünemann unbeirrt und rücksichtslos an Ihrer Entscheidung fest. Mehr noch: Sie gingen in Berufung gegen ein Urteil des Verwaltungsgerichts, wonach die Ausweisung Ahmeds nichtig ist. Ohne die Berufung hätte Ahmed eine Aufenthaltserlaubnis bekommen und von seinem Recht auf ‘Familienzusammenführung” Gebrauch machen können.

Wir wollen mit der E-Mail-Kampagne den politisch Verantwortlichen deutlich machen, dass ihr rassistisches Tun auf unseren Protest stößt!
Der niedersächsiche Flüchtlingsrat hat eine Sonderseite für den Online-Protest eingerichtet.
Beteiligt Euch unter:

http://www.nds-fluerat.org/aktuelles/gazale-salame-aufruf-zum-e-mail-protest/


Reportage in der Wochenzeitung DIE ZEIT vom 13.9.07 zur Situation Gazales:
>>>http://www.zeit.de

Streit um Wiedereinreise von Gazale Salame: Hildesheimer Landrat drückt sich um Entscheidnung

Das verwaltungsgerichtliche Verfahren zieht sich - trotz aller Dringlichkeit - in die Länge. UnterstützerInnen und die Anwältin Gazales haben deshalb nun die Wiedereinreise bis zum Ende des Verfahrens benatragt. Obwohl alle nötigen Bedingungen vom Unterstützerkreis erfüllt wurden (u.a. die Erstattung der Abschiebekosten), weigert sich der Hildesheimer Landrat, eine Entscheidung zu treffen: Er zündet eine Nebelkerze und verweist auf das Innenministerium, obwohl in dieser Sache die Kreisverwaltung zu entscheiden hat. Wir dokumentieren Stellungnahmen aus Hildesheim >>>

Gazale Salame: "Entscheidungsschwäche beim Landkreis Hildesheim" - PE, Silke Schäfer, 22.6.2007

Der Landkreis Hildesheim leidet offenkundig in Bezug auf die Befristung der Sperrwirkung von Ausweisung und Abschiebung von Frau Gazale Salame an einer chronischen Entscheidungsschwäche, während er die Abschiebung vor über zwei Jahren in einer Hau-Ruck-Aktion ohne Rücksicht auf die familiäre Lebensgemeinschaft organisiert hatte.

24.5.07 // PE: Landrat blockiert Wiedereinreise von Gazale Salame!

Der Landkreis Hildesheim hat sich bezüglich der Frage einer Erteilung der Aufenthaltserlaubnis in der Vergangenheit für unzuständig erklärt und auf das Visumsverfahren verwiesen. Bis heute hat der Landkreis allerdings auch nichts getan, um eine Wiedereinreise von Gazale Salame im regulären Visumsverfahren zu ermöglichen. Der Antrag auf nachträgliche Befristung der Wirkungen der Ausweisung sowie Abschiebung ist bereits am 08.07.2005 gestellt worden, eine Entscheidung darüber steht bis heute aus.

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