veranstaltungen / termine

Kundgebung gegen Abschiebung und Abschiebeknäste

| Montag, 06.08.2012 |
14.oo Uhr | vor dem Neuen Rathaus (Hiroshimaplatz, Gö)

Nach 21 Jahren in Deutschland – Göttinger in Abschiebehaft

Am Mittwoch, den 01. August wurde ein 21-jähriger junger Mann, der seit
seinem 4. Lebensmonat in Deutschland lebt, bei einem Termin zur
Verlängerung seiner Duldung in der Ausländerbehörde verhaftet und zur
Abschiebung nach Hannover gebracht.

Antirassistische Demonstration gegen den Abschiebeknast in Büren am Samstag, 08.09.2012 um 12:00 Uhr

bleiberecht!:

In Büren steht mit über 300 Haftplätzen das größte Abschiebegefängnis Deutschlands. Die Menschen, die hier eingesperrt sind, haben gegen kein Gesetz verstoßen. Sie sind in Haft, damit ihre Abschiebung sichergestellt werden kann. Sie haben ihr Land verlassen auf der Suche nach Sicherheit und einer Lebensperspektive. Seit Anfang der 90er Jahre arbeitet der deutsche Staat verstärkt daran, Einwanderung zu kontrollieren, zu steuern und zu bekämpfen.
Als der Rat der Stadt Büren Anfang der 90er die Wahl zwischen einer Unterkunft für Flüchtlinge und dem Abschiebeknast hatte, entschied er sich mit großer Mehrheit für den Knast. Fernab von jeder Öffentlichkeit, ausgestattet mit neuester Sicherheitstechnologie und umgeben von einer sechs Meter hohen Betonmauer befindet sich der Knast rund acht Kilometer von Büren entfernt in einem Waldgebiet. Das war den meisten wohl lieber, als Flüchtlinge die sich im Städtchen selbst aufhalten und bewegen. Büren ist ein Symbol für den heimlichen und unheimlichen Rassismus in Deutschland geworden.

 

Bringen wir diese Mauern zum Einstürzen! Abschiebehaft abschaffen! Abschiebungen beenden!
Kein Mensch ist illegal – Bleiberecht überall!
Weg mit den rassistischen Sondergesetzen – Gleiche Rechte und Bewegungsfreiheit für alle!

!break isolation! | antirassistische Soliparty | Samstag, 14.07.2012 | 23.oo Uhr | stilbrvch

Break Isolation//Antira Soli//TamsenOne//poly:amie
//Bass. Scheinwerfer. Nebel. Stroboskoplichter. High Spirits.//
//////////// Antira Soliparty/////////////////
Mit TamsenONE (Hip Hop) als Warm Up
und
poly:amie (Techno)
14.07. 23 Uhr im Stilbrvch

bleiberecht!:

BREAK ISOLATION – Refugee Summer Camp vom 23. August bis zum 2. September 2012 in Erfurt, Thüringen

bleiberecht!:

nolager:


BREAK ISOLATION – Refugee Summer Camp 2012
Solidarität gegen das koloniale Unrecht und die Angriffe auf unsere Leben
Politisches Sommercamp und Zusammenkunft für den Ausbau der Flüchtlings- und MigrantInnengemeinschaften
BREAK ISOLATION – Refugee Summer Camp vom 23. August bis zum 2. September 2012 in Erfurt, Thüringen

Solidarity Against Colonial Injustice and Attacks on Our Lives
Political working camp and meeting on further development of refugees and migrants communities
BREAK ISOLATION – Refugee Summer Camp 2012
August 23rd to September 2nd 2012, Erfurt/Thuringia, Germany

To us solidaires contre l injustice coloniale et les attaq ues contre nos vies
Rassemblement pour le renforcement de lap late-for me des réfugiés et immigrants
BREAK ISOLATION- camp dété 2012 des Réfugiés Du 23. Aoûtau 2. Septembre 2012 á Erfurt/Thüringen

ام یگدنز رب تلامح و یرامعتسا یاه یتلادع یب ربارب رد یگتسبمه و داحتا
نارجاهم و ناگدنهانپ مرف تلپ هعسوت یارب کرتشم هسلج
2012 ناگدنهانپ یناتسبات پمک - وزنا و توکس نتسکش مهرد
نگنيروت – تروفرا رد 2.09.2012 ات 23.08.2012 زا

Sömürgecilik haksızlığına ve hayatlarımızı hedef alan saldırılara karşı dayanışma
Mülteci ve göçmen platformunun genişletilmesi için toplantı
BREAK ISOLATION – Mülteci yaz kampı 2012
23 Ağustos - 2 Eylül tarihleri arası Erfurt/Thüringen‘de

Empowerment-Wochenende für LGBT* of Color | Empowerment workshop for LGBT* of color | 10.-12.August 2012 | Akademie Waldschlösschen

aus der Ankündigung:
"LGBT* of Color erleben in ihrem Alltag Mehrfachdiskriminie-
rung – ihre Entfaltungsmöglichkeiten werden nicht nur durch
(Hetero-)Sexismus und Transphobie, sondern auch durch Ras-
sismus eingeschränkt. Es gibt nur wenige Orte für sie, denn we-
der in heteronormativ geprägten Communities of Color, noch in
weiß dominierten LGBT*-Gruppen können sie sich vor Diskrimi-
nierung sicher fühlen...."

Kampagne “Rassimus tötet!”

bleiberecht!:

Mit der Kampagne „Rassismus tötet!“ wollen wir verschiedene Themen auf die politische Agenda setzen. Uns geht es aber auch darum die Frage aufzuwerfen: „Wo steht die Gesellschaft und die radikale Linke 20 Jahre nach Rostock? Was hat sich geändert?“. Nützlichkeitsrassismus und Sozialchauvinismus („Sarrazin-Debatte“) feiern gerade im Zuge der Krise fröhliche Umstände. Die Debatte um die Transformation von Rassismus und dessen Nutzen im kapitalistischen Normalvollzug werden darum wichtiger Bestandteil der Kampagne sein.

„Erinnern heißt Kämpfen!“ ist für uns darum keine bloße Phrase, sondern Handlungsmaxime. Es geht darum bestehende antirassistische Kämpfe u.a. gegen Lagerunterbringung, Flughafenasylverfahren oder Residenzpflicht zu unterstützen und mit dem Kampf um die Erinnerung an die Pogrome und die Gesetzesänderung 1993 zu verbinden. Gleiches gilt für den Widerstand gegen die öffentlichen Inszenierungen von Leistungsideologie und rassistischer Ausgrenzung. Den alten und neuen Tätern gilt unser Kampf, den Opfern der rassistischen Verhältnisse gilt unsere Empathie!

Kosovo im April 2012

Roma-Theaterprojekt in der MUSA vom 8.Juli bis 24. September

PROJEKT „ROSENWINKEL“

Weststadtkonferenz Göttingen in Kooperation mit dem boat people projekt Göttingen presentieren noch bis zum 24. September das Theaterstück "Rosenwinkel"


Wir wissen wenig von ihnen, und das wenige entstammt Bildern aus dem kollektiven Unbewussten, in dem die Roma seit achthundert Jahren einen festen Platz einnehmen – als Volk der Umherziehenden, ohne eigenes Land, mit rauen Sitten und einer mystischen Vergangenheit.

Wie werde ich, was ich bin? Wie sind die Roma zu „den anderen“ geworden? Wir versuchen etwas herauszufinden, über den Rosenwinkel und wie immer über uns selbst.

bleiberecht_fuer_roma:

Demontration gegen Rassismus - Gegen einen Alltag der zum Nährboden für körperliche Angriffe wird!

Demontration gegen Rassismus

Gegen einen Alltag der zum Nährboden für körperliche Angriffe wird!

Bereits am 29. Mai wurde im niedersächsischen Göttingen ein Fahrer der Firma Puk Minicar GmbH rassistisch beleidigt und tätlich angegriffen. Dabei wurde der Minicar_Fahrer von einem 21-jährigen Passanten bedroht, gegen den Kehlkopf und den Rücken geschlagen und geschubst.

PUK-Minicar und ein Bündnis Göttinger antirassistischer und antifaschistischer Gruppen rufen deshalb in Solidarität zu einer Demonstration gegen Rassismus am 07. Juli um 13 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz auf.



Aufruf in deutsch, englisch, französisch, serbo-kroatisch und farsi

Benefizkonzert für Schünemannopfer

Benefizkonzert für Asylsuchende


am Sonntag, 8. Juli um 19 Uhr in der Kreuzkirche





Der Gospelchor der Kreuzkirche unterstützt die Initiative des Schauspielers Lars Wätzold, der mit der Veranstaltungsreihe „Benefiz für Schünemann-Opfer“ in Göttingen auf die besonders unmenschliche Abschiebepraxis des niedersächsischen Innenministers aufmerksam macht. Trotz Ankündigungen, die Abschiebepraxis zu überdenken, bzw. im Bundesrat eine Initiative zur Änderung der entsprechenden Gesetze zu initiieren, werden weiterhin Asylsuchende bei Nacht und Nebel von der Polizei aus ihren Wohnungen geholt und in ihre Heimatländer zurückgeschickt, in denen sie nicht nur unter wirtschaftlicher Not leiden, sondern auch Verfolgung und Folter ausgesetzt sind.

bleiberecht_fuer_roma:

20.06.12 // Mobilisierungsveranstaltung & Konzert mit Microphone Mafia

bleiberecht!:


Hip Hop meets No Border Camp

An diesem Abend möchten wir Euch über die Ziele und die Schwerpunkte des No Border Camps, welches vom 13. bis 22. Juli in Köln stattfindet, informieren. Auf diesem wird es ein vielfältiges Programm mit Aktionen, Vorträgen, Workshops, Konzerten und vielem mehr geben.
Dann könnt ihr der Kölner Hip-Hop Band Microphone Mafia lauschen und dazu tanzen!!! In ihren Liedern richten sie sich gegen Rassismus, Antisemitismus und rechte Gewalt.

20.06.12 // Juzi (Göttingen)

19.00 Uhr Mobilisierungsveranstaltung zum No Border Camp in Köln
22.00 Uhr Konzert mit Microphone Mafia

tatort göttingen - antirassistischer stadtrundgang | dienstag, 12.juni | 15.30 uhr | treffpunkt vor der turmmensa | im rahmen des "festival contre le racisme"

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„Zeigen se mal ihre Papiere!…“

Rassistische Schikane findet überall statt. Sei es am Bahnhof durch die willkürlichen Kontrollen der Polizei, auf der Ausländerbehörde durch deren Mitarbeiter_innen, auf der Straße durch verbale oder körperliche Übergriffe, oder wenn Flüchtlingen eine ausreichende Gesundheitsversorgung vorenthalten wird…oder an der Uni…oder die Herausgabe von sogenannten Wertgutscheinen statt Bargeld…oder durch eine rassistische Gesetzgebung…oder……

…wir machen mit euch einen Stadtrundgang durch Göttingen, bei dem wir versuchen wollen die alltäglichen Widerlichkeiten und die Orte, an denen sie stattfinden, sichtbar zu machen.

Rassismus gibt’s überall und findet immer statt – Widerstand dagegen auch!

Mal in Bewegung kommen…

bringt Zeit mit (etwa 2 Stunden),- wir legen weite Strecken zurück.

festival contre le racisme | Gegen jede Form von Rassismus - immer und überall ! | 3.-15.juni 2012


…“Rassismus ist die Verknüpfung von Vorurteil und institutioneller Macht. Entgegen der (bequemen) landläufigen Meinung ist für Rassismus eine „Abneigung“ oder „Böswilligkeit“ gegen Menschen oder Menschengruppen keine Voraussetzung. Rassismus ist keine persönliche oder politische „Einstellung“, sondern ein institutionalisiertes System, in dem soziale, wirtschaftliche, politische und kulturelle Beziehungen für weißen Alleinherrschaftserhalt wirken. Rassismus ist ein globales Gruppenprivileg, das weiße Menschen und ihre Interessen konsequent bevorzugt. […] Rassismus ist white supremacy…“ (Noah Sow)

... und die letzten beiden Programmpunkte: 14. Juni, 16 Uhr, Haus der Kulturen -
Livekonzert wider den Rassismus mit verschiedenen Bands

15. Juni, Antifee-Gelände - Vorstellung des No-border-camps

Demo | BREAK ISOLATION „Refugee’s Rights Right Here, Right Now !“ | Samstag, 23 Juni 2012, 12.30 Uhr | Hannover, Hbf


eine gemeinsame fahrt zur Demo von Göttingen nach Hannover:
Zugtreffpunkt:vor dem Hauptbahnhof Göttingen um 10:45 Uhr
Abfahrt: 11:07 Uhr Gleis 6

"Liebe Flüchtlinge, Asylsuchende, FreundInnen und UnterstützerInnen,
sehr geehrte Damen und Herren,

Du bist hiermit herzlich eingeladen, mit uns zu demonstrieren und uns zu unterstützen, unsere Isolation zu durchbrechen und für die Verbesserung der Rechte von Flüchtlingen und Asylsuchenden zu kämpfen. Wir, die Flüchtlinge und Asylsuchenden, sind gezwungen, unter schlechten und isolierten Bedingungen zu leben:

Das ganze Jahr warten wir ohne zu wissen, wann das Asylverfahren beendet sein wird und wir anfangen können, ohne Angst vor der Abschiebung in unsere Herkunftsländer zu leben. In jene Länder, aus denen wir vor Krieg, politischer Instabilität, Bedrohung unseres Lebens und anderen Angriffen auf unsere grundlegenden Menschenrechte geflüchtet sind. ..."

bleiberecht_fuer_roma:

bleiberecht!:

nolager:

Demo gegen den rassistischen Normalzustand und Nationalismus - Witzenhausen Bhf - Freitag 20.04.2012 - 13.30 Uhr

"Rassismus ist nicht nur ein Problem am rechten Rand der Gesellschaft,
sondern findet sich jeden Tag im alltäglichen Leben, unterstützt durch
Politik aus der Mitte der Gesellschaft, bei vielen Menschen wieder.
Denn Rassismus hat viele Gesichter: ob in der Schule Menschen
ausgegrenzt werden oder am Stammtisch gegen Ausländer gehetzt wird,
die lokale Zeitung mal wieder von südländisch aussehenden Tätern schreibt,
ob Menschen durch eine staatlich organisierte, rassistische Politik diffamiert
oder abgeschoben werden oder eben vermeintlich nicht deutsche Menschen
von Nazis umgebracht werden – Rassismus stellt die Gleichrangigkeit
verschiedener Menschen in Frage und darf deshalb nicht toleriert werden.
Wir möchten am 20. April gegen den rassistischen Normalzustand in
unserer Gesellschaft und in der Politik protestieren.
Natürlich stellen wir uns auch entschieden gegen die jüngst aufgedeckten
Morde des NSU und deren Terror..."

bleiberecht!:

Benefizessen für Schünemann-Opfer, bei Arbeit und Leben, 28.03.2012, 18.00 Uhr

Aus dem Ankündigungstext:
"Die aktuelle Abschiebepolitik in Niedersachsen ist zynisch und unmenschlich. Hauptverantwortlich dafür ist Innenminister Schünemann, denn sein Ministerium gibt Anweisung, sämtliche vorhandene Spielräume gegen Flüchtlinge auszunutzen.
Selbst langjährig Geduldete, die hier geboren und aufgewachsen sind, werden nachts aus den Betten gerissen..."

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