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Benefizkonzert für Schünemannopfer

Benefizkonzert für Asylsuchende


am Sonntag, 8. Juli um 19 Uhr in der Kreuzkirche





Der Gospelchor der Kreuzkirche unterstützt die Initiative des Schauspielers Lars Wätzold, der mit der Veranstaltungsreihe „Benefiz für Schünemann-Opfer“ in Göttingen auf die besonders unmenschliche Abschiebepraxis des niedersächsischen Innenministers aufmerksam macht. Trotz Ankündigungen, die Abschiebepraxis zu überdenken, bzw. im Bundesrat eine Initiative zur Änderung der entsprechenden Gesetze zu initiieren, werden weiterhin Asylsuchende bei Nacht und Nebel von der Polizei aus ihren Wohnungen geholt und in ihre Heimatländer zurückgeschickt, in denen sie nicht nur unter wirtschaftlicher Not leiden, sondern auch Verfolgung und Folter ausgesetzt sind.

bleiberecht_fuer_roma:

tatort göttingen - antirassistischer stadtrundgang | dienstag, 12.juni | 15.30 uhr | treffpunkt vor der turmmensa | im rahmen des "festival contre le racisme"

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„Zeigen se mal ihre Papiere!…“

Rassistische Schikane findet überall statt. Sei es am Bahnhof durch die willkürlichen Kontrollen der Polizei, auf der Ausländerbehörde durch deren Mitarbeiter_innen, auf der Straße durch verbale oder körperliche Übergriffe, oder wenn Flüchtlingen eine ausreichende Gesundheitsversorgung vorenthalten wird…oder an der Uni…oder die Herausgabe von sogenannten Wertgutscheinen statt Bargeld…oder durch eine rassistische Gesetzgebung…oder……

…wir machen mit euch einen Stadtrundgang durch Göttingen, bei dem wir versuchen wollen die alltäglichen Widerlichkeiten und die Orte, an denen sie stattfinden, sichtbar zu machen.

Rassismus gibt’s überall und findet immer statt – Widerstand dagegen auch!

Mal in Bewegung kommen…

bringt Zeit mit (etwa 2 Stunden),- wir legen weite Strecken zurück.

festival contre le racisme | Gegen jede Form von Rassismus - immer und überall ! | 3.-15.juni 2012


…“Rassismus ist die Verknüpfung von Vorurteil und institutioneller Macht. Entgegen der (bequemen) landläufigen Meinung ist für Rassismus eine „Abneigung“ oder „Böswilligkeit“ gegen Menschen oder Menschengruppen keine Voraussetzung. Rassismus ist keine persönliche oder politische „Einstellung“, sondern ein institutionalisiertes System, in dem soziale, wirtschaftliche, politische und kulturelle Beziehungen für weißen Alleinherrschaftserhalt wirken. Rassismus ist ein globales Gruppenprivileg, das weiße Menschen und ihre Interessen konsequent bevorzugt. […] Rassismus ist white supremacy…“ (Noah Sow)

... und die letzten beiden Programmpunkte: 14. Juni, 16 Uhr, Haus der Kulturen -
Livekonzert wider den Rassismus mit verschiedenen Bands

15. Juni, Antifee-Gelände - Vorstellung des No-border-camps

Demo gegen den rassistischen Normalzustand und Nationalismus - Witzenhausen Bhf - Freitag 20.04.2012 - 13.30 Uhr

"Rassismus ist nicht nur ein Problem am rechten Rand der Gesellschaft,
sondern findet sich jeden Tag im alltäglichen Leben, unterstützt durch
Politik aus der Mitte der Gesellschaft, bei vielen Menschen wieder.
Denn Rassismus hat viele Gesichter: ob in der Schule Menschen
ausgegrenzt werden oder am Stammtisch gegen Ausländer gehetzt wird,
die lokale Zeitung mal wieder von südländisch aussehenden Tätern schreibt,
ob Menschen durch eine staatlich organisierte, rassistische Politik diffamiert
oder abgeschoben werden oder eben vermeintlich nicht deutsche Menschen
von Nazis umgebracht werden – Rassismus stellt die Gleichrangigkeit
verschiedener Menschen in Frage und darf deshalb nicht toleriert werden.
Wir möchten am 20. April gegen den rassistischen Normalzustand in
unserer Gesellschaft und in der Politik protestieren.
Natürlich stellen wir uns auch entschieden gegen die jüngst aufgedeckten
Morde des NSU und deren Terror..."

bleiberecht!:

Benefizessen für Schünemann-Opfer, bei Arbeit und Leben, 28.03.2012, 18.00 Uhr

Aus dem Ankündigungstext:
"Die aktuelle Abschiebepolitik in Niedersachsen ist zynisch und unmenschlich. Hauptverantwortlich dafür ist Innenminister Schünemann, denn sein Ministerium gibt Anweisung, sämtliche vorhandene Spielräume gegen Flüchtlinge auszunutzen.
Selbst langjährig Geduldete, die hier geboren und aufgewachsen sind, werden nachts aus den Betten gerissen..."

Ein Jahr nach dem Tod von Shambu Lama - Kundgebung in Gifhorn - Samstag 3. März, 14.00 Uhr

in Gedenken an Shambu Lama

1996 war Lama vor dem Bürgerkrieg in Nepal geflüchtet und nach Deutschland gekommen.In Meinersen, wo der Landkreis Gifhorn seine Flüchtlinge unterbringt, war Lamas letztes behördlich zugewiesenes Zuhause. Shambu war von Anfang an in Deutschland nur geduldet. Einmal im Monat musste er zur Ausländerbehörde seine Duldung verlängern lassen. 15 Jahre Duldung: also 15 Jahre lang ohne Perspektive, 15 Jahre lang in ständiger Furcht vor der Abschiebung leben, 15 Jahre lang rassistischer Sondergesetzgebung wie der Residenzpflicht und Entmündigung unterworfen zu sein - heisst letztendlich 15 Jahre lang ein Mensch zweiter Klasse in Deutschland zu sein.

buchvorstellung und diskussion: "abrisse" (innen- und außenansichten einsperrender institutionen), donnerstag 23.Februar, 20.oo uhr, buchladen rote straße


das projekt baul_cken präsentiert: abrisse

Ausgehend von einer gesamtgesellschaftlichen Utopie, in der die Institution Knast keinen Platz hat, bezieht das projekt baul_cken kritisch Position zum Thema Gefängnis. Berücksichtigt werden dabei die unterschiedlichen Sichtweisen von Gefangenen, Aktivist_innen aus verschiedenen Ländern und Antwält_innen,  die über eine isolierte Betrachtung der Institution Gefängnis hinaus weisen. Die Vielfalt der behandelten Themen reicht von Arbeit im Knast über „Resozialisierung“ und Sicherheitsverwahrung bis hin zur Situation weiblicher Gefangener.

Demonstration anlässlich des 7. Jahrestags der Abschiebung von Gazale Salame, 11.Februar, 11.oo Uhr, Hildesheim

themen & kampagnen:

bleiberecht!:

Demonstration gegen Naziterror und Rassismus: Samstag 03.12.11 | 13 Uhr | Gänseliesel

"Wer in Deutschland vom Faschismus reden will, darf vom Staat nicht
schweigen"

Wir werden niemals den rechten Terror untätig beobachten, sondern uns
den Rassist_innen und Faschist_innen mit entschlossem Widerstand
entgegenstellen. - Für eine solidarische Gesellschaft und ein Leben in Freiheit und Würde für alle!

Kundgebung für die Rechte der Flüchtlinge | 10.12.2011 | Hannover


Am Sonnabend, den 10. Dezember ist der Tag der Menschenrechte. An diesem Datum wurde 1948 die Erklärung der Menschenrechte verabschiedet.

nolager:

Antira-Soli-Party im JUZI | Samstag 3. Dezember



"allein machen sie dich ein"

9. bundesweite JOG – Jugendkonferenz: I ♥ BLEIBERECHT für ALLE!

Ankündigung von Jugendliche ohne Grenzen:

Vom 07. bis zum 10.12.2011 findet die 9. bundesweite Jugendliche Ohne Grenzen – Konferenz in Wiesbaden statt. Geduldete Jugendliche sagen zur Innenministerkonferenz in Wiesbaden:

„Wir sind gekommen, um nicht nur zu bleiben, sondern auch mitzugestalten!“

bleiberecht!:

Innenministerkonferenz 8./9. Dezember 2011 in Wiesbaden

Am 8. und 9. Dezember 2011 findet in Wiesbaden die Innenministerkonferenz statt.

bleiberecht!:

Recht zu bleiben, Recht zu gehen: Soziale Kämpfe in Westafrika - Rundreise mit drei malischen AktivistInnen von Afrique-Europe-Interact | Do, 17.11. 2011

Mit Rokia Diarra Karambé (Föderation der Vereine der MigrantInnen aus Mali – FAM/Fédération des Associations de Migrants de Mali), Alassane Dicko (Assoziation der Abgeschobenen Malis – AME/Association Malienne Expulsés) und Hamada Dicko (Verein zur Verteidigung der malischen MigrantInnen – ADEM/L’Association pour la Défense des Emigrés Maliens)

Ort:Gemeindesaal der Reformierten Gemeinde Göttingen (Untere Karspüle 11) | Beginn 20.30 Uhr

Workshop der Medizinische Flüchtlingshilfe bei der Open Uni | 12. November 2011

Wir möchten euch einen kurzen Überblick über unsere Arbeit und die damit verbundenen Herausforderungen geben.

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